Starke Regenfälle zogen Ende September schwere Überschwemmungen in vielen Regionen Thailands nach sich. 2,6 Millionen Menschen in 29 Provinzen, auch in der Hauptstadt Bangkok, waren von den Wassermassen betroffen. Mehr als 20 Menschen starben durch die Fluten, viele verlorenen ihr Zuhause und der Flugverkehr war eingeschränkt.
Kurioser Fund
Das viele Wasser spülte auch alles mögliche an Land, das sonst keiner gesehen hätte. Neben allem möglichen Unrat, der in den Gewässern versenkt worden war, tauchte auch ein Tier auf, dass großes Erstaunen auslöste: Ein gigantischer Karpfen.
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Riesenkarpfen mit 100 Kilo
In der Provinz Prachin Buri (Zentralthailand) entdeckten Bewohner einen toten Riesenkarpfen, der mit den Wassermassen an Land geschwemmt wurde. Vermessungen ergaben, dass das Tier 155 Zentimeter lang war und rund 100 Kilogramm wog.
Bei dem Tier handelt es sich um einen Siamesischen Riesenkarpfen. Mit 100 Kilogramm war es noch ein zartes Exemplar: Diese Karpfen können bis zu 300 Kilogramm wiegen und werden bis zu drei Meter lang. Neben Thailand sind sie auch in Kambodscha, Laos und Vietnam heimisch. Die Süßwasser-Riesen ernähren sich hauptsächlich von Plankton, Phytoplankton und Früchten, aber auch Fische und Krebstiere stehen auf ihrem Speiseplan. Sie können bis zu 40 Jahre alt werden.