Teil-Evakuierung

Ukraine räumt jetzt die Front-Städte Kramatorsk und Slowjansk

© APA/AFP/SERHII DILIN
Paukenschlag in der Ukraine: Wegen des massiven Vormarsches der russischen Armee müssen jetzt Familien mit Kindern diese Frontstädte verlassen.
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Die russische Walze rollt weiter: Weil Putins Truppen den ostukrainischen Festungen Kramatorsk und Slowjansk immer bedrohlicher wird, ziehen die ukrainischen Behörden jetzt die Notbremse.

Für Familien mit Kindern gibt es ab sofort kein Bleiben mehr: Gouverneur Wadym Filaschkin hat per Dekret die sofortige Zwangsevakuierung für alle Siedlungen der beiden Gemeinden angeordnet. Der Schritt wird von Beobachtern als problematisch für die ukrainische Seite eingestuft, ist es doch ein Eingeständnis, dass der Druck von russischer Seite immer massiver wird.

Raketenhagel trotz Gesprächen

Kramatorsk und Slowjansk sind die wichtigsten Städte in der Region Donezk, die sich überhaupt noch in ukrainischer Hand befinden. Geht es nach Kreml-Herrscher Putin, soll die gesamte Region von Russland eingenommen werden.

Obwohl sich Putin mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff getroffen hatte, gingen die Raketenangriffe auf die Infrastruktur munter weiter. Nach Darstellung Selenskyjs setzte Russland 21 Raketen ein - vor allem auf Kiew.