Urteil in Berlin

Ukrainer tötete Frau: 7 Jahre Haft

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Das Landgericht Berlin hat einen 46-jährigen Ukrainer wegen Totschlags an seiner 40-jährigen Lebensgefährtin zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilt. Der Vorsitzende Richter sprach von "überbordender Gewalt".
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Die ebenfalls aus der Ukraine stammende Frau starb in der Nacht zum 9. Februar 2026 in einer Grünanlage an der Altenhofer Straße in Alt-Hohenschönhausen.

Die beiden ukrainischen Staatsbürger hatten sich Monate zuvor in einer Berliner Unterkunft kennengelernt. Für ihn war sie "die Liebe seines Lebens", aber die Beziehung kippte an seinem Alkoholkonsum. Am Abend vor der Tat trafen sie sich, tranken, gingen in einen Imbiss. Kurz nach Mitternacht eskalierte der Streit am Eingang der Anlage mit Spiel- und Sportgeräten. Der erheblich betrunkene Mann schlug immer wieder mit den Fäusten auf Gesicht und Kopf der Frau ein und zerrte sie zur Parkbank. Dort lag sie kniend im Schnee. Die Verletzungen: mehrere Gesichtsbrüche, ein Schädel-Hirn-Trauma. Die frühe Polizeimeldung nannte noch Oberkörperverletzungen als Todesursache.

Koma in der Untersuchungshaft

Gegen 3.30 Uhr setzte der Täter dann selbst den Notruf ab, die Kleidung war voller Blut. Die Feuerwehr fand die Tote auf der Bank. Er blieb in der Nähe und wurde festgenommen. Im Prozess schwieg er: "Ich wüsste nicht, was ich sagen soll."

Der Verteidigerin gegenüber behauptete er Erinnerungslücken zu haben, berichtet dazu rbb. In der Untersuchungshaft erlitt er nach unfreiwilligem Alkoholentzug einen Krampfanfall mit Koma und mit bleibenden Hirnschäden. Das Gericht wertete das ebenso wie eine möglicherweise erheblich verminderte Steuerungsfähigkeit strafmildernd – und blieb trotzdem bei Totschlag,