Nun meldet das Militär die Festnahme von Moses Mujurizi. Die schweren Anschuldigungen müssen allerdings noch durch Ermittlungen und ein Gerichtsverfahren geklärt werden.
Der ugandische Armeechef Muhoozi Kainerugaba gab die Festnahme des Mannes am Montag auf der Plattform X bekannt. Dem Verdächtigen werden demnach Tötungen zwischen 2010 und 2025 in den Regionen Masaka, Ibanda und Kazo vorgeworfen.
Kainerugaba bezeichnete ihn als einen der schlimmsten Serienmörder in der Geschichte des Landes. Details zu den konkreten Beweisen für die insgesamt 38 mutmaßlichen Tötungen nannte er in seiner Mitteilung allerdings nicht.
Grausame Mordserie beschäftigt Ermittler seit Jahren
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In der Region Masaka im Südwesten Ugandas kam es bereits vor mehr als zehn Jahren zu einer Reihe brutaler Tötungsdelikte. Laut der ugandischen Zeitung "Daily Monitor" wurde Mujurizi bereits 2009 erstmals festgenommen. In den darauffolgenden Jahren soll er mehrfach in Polizeigewahrsam gewesen sein, entkommen oder unter ungeklärten Umständen wieder freigekommen sein.
Bei früheren Ermittlungen gestand der Mann dem Bericht zufolge 17 Morde. Auch damals untersuchten die Behörden mögliche Verbindungen zu weiteren Tätern. Ob sämtliche dieser früheren Fälle mit den aktuellen Vorwürfen zusammenhängen, ist bislang nicht abschließend geklärt.
Polizei prüft weitere ungeklärte Fälle
Nach jüngsten Tötungsdelikten in der Region wurden ältere Ermittlungen erneut aufgegriffen. Die Behörden prüfen nun, ob der festgenommene Mann auch für weitere ungeklärte Verbrechen verantwortlich sein könnte.
Allerdings fehlen bislang öffentlich zugängliche Details dazu, welche konkreten Beweise die Sicherheitskräfte mit den 38 mutmaßlichen Todesopfern in Verbindung bringen. Auch die Identität aller möglichen Opfer wurde bisher nicht bekannt gegeben.
Armeechef kündigt öffentliches Verfahren an
Kainerugaba kündigte an, den Verdächtigen öffentlich vor Gericht zu stellen. Zugleich drohte er mit der Todesstrafe. Ob und wegen welcher konkreten Taten Anklage erhoben wird, muss sich im weiteren Verfahren zeigen.