Rettung in Südtirol

Urlaub endet im Schock: Drei Kinder im Fluss gefangen

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Ein Spaziergang mit den Eltern endete für drei deutsche Kinder in Meran plötzlich im Wasser. Die sechs- bis zehnjährigen Urlauber saßen auf Felsen mitten in der Passer fest und konnten nicht mehr ans Ufer.
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Es war Sonntagabend gegen 21 Uhr, als die drei Geschwister beziehungsweise Kinder mit ihren Eltern entlang der Passer im Zentrum von Meran unterwegs waren. Im Bereich der Postbrücke gerieten sie auf Felsen mitten im Fluss und saßen dort schließlich fest.

Das Wasser strömte um die Kinder herum. Aus eigener Kraft ans Ufer zu gelangen, wäre zu gefährlich gewesen. Auch die Eltern konnten nicht zu ihren Kindern vordringen.

Ein junger Mann aus der Jugendgruppe des Weißen Kreuzes bemerkte die gefährliche Situation und schlug sofort Alarm. Damit wurde die für Wasserrettungen entlang der Passer vorgesehene Rettungskette in Gang gesetzt.

Carabiniere rettet zwei Kinder

Als die Feuerwehr von Meran eintraf, waren bereits die Carabinieri vor Ort. Einer der Beamten ging sofort ins Wasser und arbeitete sich zu den Kindern vor.

Zwei der kleinen Urlauber konnte er nacheinander sicher erreichen und ans Ufer bringen. Doch ein Kind befand sich weiterhin auf den Felsen mitten im Fluss.

Für die Rettung rückte schließlich die Bootsgruppe der Feuerwehr von Meran mit spezieller Wasserrettungsausrüstung an.

Auch das dritte Kind wird gerettet

Den Einsatzkräften gelang es, auch das letzte Kind sicher aus dem Fluss zu holen. Die Feuerwehr veröffentlichte Bilder des Einsatzes. Darauf ist unter anderem zu sehen, wie sich eines der Kinder eng an seinen Retter klammert, während es zurück ans Ufer gebracht wird.

Für die drei deutschen Kinder ging das Abenteuer glimpflich aus: Keines von ihnen wurde verletzt.

Die Feuerwehr betonte anschließend vor allem das schnelle Eingreifen des jungen Ersthelfers und das Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzkräfte. Durch die rasche Alarmierung konnte die gefährliche Situation rechtzeitig unter Kontrolle gebracht werden.

Am Ende konnten die drei Kinder wieder sicher zu ihren Eltern zurückkehren.