Übernahme-Hammer

US-Drohnenfirma greift nach Oberösterreich

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Mega-Deal in Oberösterreich steht bevor: Der US-Konzern Red Cat will jetzt einen Traditions-Hersteller für Panzermotoren schlucken.
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Für satte 205 Millionen Euro wollen die Amerikaner die Mehrheit von Steyr Motors übernehmen. Vorstand und Aufsichtsrat des oberösterreichischen Werks unterstützen das Angebot, berichten Agenturen.

Beschäftigte und Vorstand sollen bleiben

Die Aktionäre von Steyr Motors können seit Freitag ihre Aktien an den US-Drohnenentwickler "Red Cat" mit Sitz in Salt Lake City (Utah), der den oberösterreichischen Motorenhersteller übernehmen will, verkaufen. Die First endet am 18. Dezember um 17 Uhr.

Voraussetzung ist, dass sich Red Cat mindestens 50 Prozent und eine Aktie sichern kann. Der Vollzug der Übernahme ist für das Frühjahr 2027 zu erwarten.

Red Cat zahlt 39 Euro pro Aktie in bar. Das ist ein sattes Plus von fast 29 Prozent zum Kurs vor den ersten Gerüchten. Zuletzt lag der Kurs bei 35 Euro.

Die wichtigste Nachricht für die Region: Der Standort Steyr bleibt geschützt, die Mitarbeiter müssen nicht bangen und auch die Chefs bleiben an Bord.

Steyr beliefert bereits die US Navy

Steyr Motors ist berühmt für seine robusten und langlebigen Motoren. Das Traditionsunternehmen aus Steyr, Oberösterreich, beliefert bereits Riesen wie Rheinmetall oder KNDS. In den USA bezieht die US Navy bestimmte Komponenten des Unternehmens. Nach einer schwierigen Phase und zwei Insolvenzen übernahm der Sanierer Mutares das Ruder und brachte die Firma 2024 an die Börse.