Vor Brasilien-GP

Verstappen attackiert Ferrari: "Größeres Problem"

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Max Verstappen ist wieder zurück an der Spitze der Formel 1. Mittlerweile liegt er auf Rang 2 in der Fahrerwertung und lässt sich einen heftigen Seitenhieb gegen Ferrari nicht verkneifen.
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Drei Siege in den vergangenen vier Rennen, Platz zwei in der Fahrer-WM hinter dem bereits feststehenden Weltmeister Kimi Antonelli: Max Verstappen ist in den letzten Wochen wieder um einiges besser gelaunt, als am Saisonstart. Mittlerweile sind auch die Wechselgerüchte rund um den 29-jährigen Niederländer verstummt. Doch nun attackiert er WM-Rivale Ferrari mit überraschender Härte.

Vor dem Rennwochenende in Brasilien (am Sonntag ab 18.00 Uhr im oe24-LIVE-TICKER) sprach Verstappen über sein Comeback an der Spitze der Motorsport-Königsklasse. Den Vizeweltmeistertitel hätte ihm heuer nach dem verkorksten Saisonstart niemand mehr zugetraut. Doch im Finish legt er einen Erfolgslauf hin und zog an Mercedes-Star George Russell und den beiden Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton vorbei.

Bei der Scuderia hängt seit dieser Woche allerdings der Haussegen endgültig schief. In Mexiko gerieten die beiden Superstars schon in der ersten Runde aneinander, wodurch man den sicher geglaubten Sieg für den italienischen Traditionsrennstall aus der Hand gab.

Ferrari-Streit eskaliert

Was folgte, waren gegenseitige Schuldzuweisungen. Verstappen sprach nun allerdings über die Vorfälle aus Mexiko. Der vierfache Weltmeister meint: "Das Problem von Ferrari ist größer. Sie haben zwei Einser-Fahrer, das heißt, dass beide immer alles für den Sieg machen werden."

Damit zieht er auch den Vergleich mit dem österreichischen Rennstall. Mit Pierre Gasly, Alex Albon, Sergio Perez, Yuki Tsunoda und Liam Lawson hatte er in den vergangenen Jahren stets Fahrer, die ganz klar als Nummer 2 gelten, wodurch es zu keinen internen Machtkämpfen auf der Strecke gekommen ist.

Einzig in der Konstrukteurs-Wertung zeigt sich in diesem Fall das große Problem. Red Bull kämpft im Saison-Finale noch mit McLaren um Platz 3, Ferrari und Mercedes mit stärkeren Fahrerpaarungen haben auf Platz 1 und 2 bereits einen Respektabstand.