Formel-1-Aufreger

Verstappen-Manager verrät Zukunftspläne

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Vor dem F1-Klassiker in Spa fühlt oe24 Raymond Vermeulen auf den Zahn.
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Wenn es am Sonntag (15 Uhr/ServusTV live) in Spa zur Sache geht, steht Max Verstappen im Fokus. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren, als der Red-Bull-Star bei seinem zweiten Heim-GP (Mutter Sophie ist Belgierin) um den Sieg mitfuhr (und dreimal gewann), ist er diesmal schon froh, wenn er seinen Boliden auf der Strecke halten kann. Sowohl im Spielberg-Qualifying, als auch im Silverstone-GP flog er ab und fluchte über das Fahrverhalten des RB22.

Helmut Marko (l.) in Amsterdam im Gespräch mit Raymond Vermeulen und Jos Verstappen (r.).

"Geheimtreffen" mit Marko war "rein privat"

Zudem reißen die Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied bei Red Bull nicht ab. Erst letzte Woche sorgte ein Schnappschuss aus Amsterdam, der Verstappen-Vater Jos im Gespräch mit Manager Raymond Vermeulen und dem früheren Bullen-Mastermind Helmut Marko (83) zeigt.

oe24 erreichte Vermeulen am Telefon und erkundigte sich nach dem aktuellen Stand der Entwicklungen. Zum besagten Foto sagt der Holländer dasselbe wie Marko: "Das war ein privates Treffen, das schon lange vereinbart war. Außerdem hat die Schwester von Max geheiratet."

Und was ist an den Wechselgelüsten dran? Vermeulen: "Es wird viel geschrieben. Aber die Wahrheit ist, dass Max die Sache mit Red Bull zu Ende bringen will. Er hat einen Vertrag bis 2028 und würde den gerne erfüllen." Über die vielzitierte Ausstiegsklausel, die Verstappen während der Sommerpause ziehen könnte, da er als aktuell WM-Siebenter keine Chance auf die Top 2 hat, meint Vermeulen: "Dass es diese Klausel gibt heißt nicht, dass wir sie ziehen. Wir hätten sie auch in den letzten Jahren ziehen können und haben es nicht getan."

Vermeulen glaubt daran, dass Verstappen noch heuer Rennen gewinnen wird („wahrscheinlich nicht jetzt in Spa, aber in Budapest und Zandvoort steigt die Chance ...“). Der neue, selbst entwickelte Red-Bull-Motor sei nämlich "besser, als die meisten gedacht hätten." Nächstes Jahr will Verstappen wieder um die WM mitfahren – wenn man Vermeulen glauben darf, im Red Bull.