Zwei Monate und 19 Tage sind vergangen, seit Alaba zum letzten Mal auf einem Fußballfeld gestanden ist. Noch ein Tag mehr für ein Training mit einer Mannschaft.
Es war auch die Begründung von Teamchef Ralf Rangnick, wieso für die Nations League auf den ÖFB-Kapitän verzichtet wird. Alles an Matchfitness, die sich der 34-Jährige bei der WM 2026 mühsam erkämpfte, ist längst Geschichte.
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Dabei fingen die Gerüchte im Transfer-Sommer enorm vielversprechend an. Mal mehr, mal weniger verlässliche Quellen brachten den Verteidiger mit Manchester United, Lazio Rom oder Juventus Turin in Verbindung.
Alaba und sein "geldgieriger Piranha"
Sein Berater Pini Zahavi soll sich sogar zu Verhandlungen in Mailand befunden haben. Zwar nicht nur wegen Alaba, aber auch. Sowohl AC Milan als auch Meister Inter sollen sich gegen den Österreicher entschieden haben.
Verlangte der "geldgierige Piranha", wie ihn Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß 2020 im Sport1-Doppelpass nannte, zu viel Gehalt? Rund 22,5 Millionen Euro soll Alaba bei Real kassiert haben. Wie viel Zahavi und er von einem neuen Klub verlangen, ist natürlich nicht klar.
Da es aber wohl Alabas letzter großer Profi-Vertrag sein wird, soll natürlich das Maximum herausgeholt werden. Doch gepaart mit seiner fehlenden Fitness – in seiner letzten Saison in Spanien absolvierte er bewerbsübergreifend nur 16 Spiele, davon nur fünf von Beginn an – scheint sein Paket abschreckend zu wirken.
Muss der ÖFB-Star kleinere Semmeln backen?
Von Italiens Spitzenklubs wanderten die Gerüchte weiter hinunter auf der Nahrungskette des Fußballs. Aber auch bei Inter Miami, Al-Sadd oder CF America kam der 117-fache ÖFB-Kicker nicht unter.
Für einen Wechsel in die MLS bleiben ihm noch rund drei Wochen, dann werden die Kader dort für die restliche Saison eingefroren. Wohin es David Alaba auch zieht, er wird mit einem massiven Trainingsrückstand aufkreuzen und anfangs wohl nicht zur Verfügung stehen.
Woran auch immer es bisher scheiterte, es verhärtet sich das Gefühl, Alaba und sein "Piranha"-Manager Pini Zahavi haben sich verspekuliert. Die Optionen auf seinen nächsten Klub werden immer geringer, die Zeit läuft ihm immer mehr davon.