Neue Preise

Vignette 2027: Wer schnell ist, zahlt weniger

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Die Vignette 2027 kostet 108,90 Euro.
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Auf Österreichs Autobahnen steht eine Neuerung bevor: Die Jahresvignette für 2027 wird ausschließlich digital erhältlich sein. Gleichzeitig steigt der Preis weniger stark als ursprünglich vorgesehen. Wer rechtzeitig kauft, kann sich zudem noch den bisherigen Tarif sichern.

Normalerweise richtet sich die jährliche Anpassung des Vignettenpreises nach der Inflation. Für 2027 wäre angesichts einer Teuerungsrate von 3,6 Prozent eine entsprechend höhere Erhöhung zu erwarten gewesen. Verkehrsminister Peter Hanke hat jedoch eine Preisbremse angekündigt. Stattdessen soll der Preis der Pkw-Jahresvignette lediglich um zwei Prozent steigen.

So kann man sparen

Der Autofahrerklub ARBÖ begrüßt diese Entscheidung. Generalsekretär Gerald Kumnig erklärte, die geringere Erhöhung sei angesichts der hohen Treibstoffkosten ein positives Signal für alle, die auf das Auto angewiesen sind.

Bis Ende 2026 gilt noch der bisherige Preis. Wer die Jahresvignette für 2027 spätestens am 31. Dezember kauft, bezahlt dafür 106,80 Euro – so viel wie für die Pkw-Jahresvignette 2026. Damit lässt sich die angekündigte Verteuerung vermeiden.

Nur mehr digital

Eine weitere Änderung betrifft die Form der Vignette: Die Klebevariante wird abgeschafft, die Jahresvignette 2027 gibt es ausschließlich digital. Autofahrer können sie unter anderem in den österreichweit 89 ARBÖ-Prüfzentren erwerben.

Wer die Vignette frühzeitig kauft, kann somit nicht nur beim Preis sparen, sondern sich auch rechtzeitig auf die digitale Variante umstellen. Entscheidend ist, den Kauf noch vor Jahresende 2026 abzuschließen, um den bisherigen Tarif zu nutzen.