Fit für die Piste

Vor der Skisaison: Diese Übungen können dich vor Verletzungen schützen

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Bald heißt es wieder: ab auf die Piste! Damit du bestens vorbereitet in die Skisaison startest, solltest du deinen Körper schon jetzt gezielt trainieren. Mit den richtigen Übungen verbesserst du deine Fitness und beugst Verletzungen vor.
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Die Skisaison lässt nicht mehr lange auf sich warten, höchste Zeit also, deinen Körper fit für die Piste zu machen. Denn auch wenn wir es kaum erwarten können, die erste Abfahrt zu genießen: Unsere Muskeln und Gelenke brauchen eine gewisse Vorbereitung, um den Belastungen standzuhalten. Wer von null auf hundert direkt durchstartet, riskiert nämlich nicht nur tagelangen Muskelkater, sondern auch schwere Gelenkverletzungen.

Warum die Vorbereitung so wichtig ist

Skifahren sieht bei den Profis so leicht aus, ist aber ein absoluter Höchstleistungssport für den Körper. Die Beine brennen, der Rumpf muss ständig Unebenheiten ausgleichen und die Fliehkräfte in den Kurven verlangen uns alles ab.

Die Folge von unzureichendem Training: Ermüdung, eine nachlassende Fahrtechnik und im schlimmsten Fall unkontrollierte Stürze, die oft mit Knieverletzungen enden. Der Schlüssel zu mehr Sicherheit auf der Piste? Ein gezieltes Skigymnastik-Training. Es stabilisiert Knie- und Sprunggelenke, kräftigt den Rumpf und verbessert deine Koordination. Idealerweise startest du etwa sechs bis acht Wochen vor deinem Skiurlaub mit dem Training. Schon drei bis vier kurze Einheiten von ca. 20 Minuten pro Woche machen einen großen Unterschied.

Die 5 besten Übungen für deine Skifitness

Die Kniebeuge

Kniebeuge © Getty Images

Wofür: Stärkt die Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur und ist die absolute Basis-Übung, um die sensiblen Kniegelenke zu stabilisieren. So geht's:

  1. Stelle dich hüftbreit hin. Schiebe das Gesäß nach hinten unten, als würdest du dich auf einen Stuhl setzen.
  2. Der Rücken bleibt gerade, die Knie sollten nicht nach innen einknicken (X-Beine vermeiden!), sondern in Richtung deiner Fußspitzen zeigen.
  3. Drücke dich aus den Fersen wieder nach oben

Mache 3 bis 5 Sätze à 15–20 Wiederholungen, um effektiv Kraft aufzubauen.

Der Speedskater

Speedskater © Made with Google AI

Wofür: Diese Übung simuliert die seitlichen Belastungswechsel beim Skifahren, trainiert die dynamische Koordination und stärkt die stabilisierende Hüftmuskulatur. So geht's:

  1. Mache aus dem Stand einen weiten, leichtfüßigen Sprung zur Seite auf ein Bein.
  2. Das andere Bein kreuzt du angewinkelt hinter dem Standbein, ähnlich wie ein Eisschnellläufer.
  3. Der Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt. Springe dynamisch von Seite zu Seite und nutze die Arme, um die Balance zu halten

Ausfallschritte 

Ausfallschritte © Made with Google AI

Wofür: Perfekt, um die Beinkraft zu trainieren und die Balance zu schulen – ideal, wenn auf der Piste mal ein Ski droht wegzurutschen. So geht's:

  1. Mache einen großen Schritt nach vorne und senke dein hinteres Knie in Richtung Boden, bis das vordere Bein etwa einen 90-Grad-Winkel bildet.
  2. Drücke dich kraftvoll zurück in die Ausgangsposition und wechsle das Bein.

Unterarmstütz (Plank)

Unterarmstütz (Plank) © Made with Google AI

Wofür: Eine starke Rumpfmuskulatur (Bauch und unterer Rücken) ist dein Stoßdämpfer im Schnee. Sie fängt Schläge durch Bodenwellen ab und sorgt für die nötige Körperspannung beim Fahren. So geht's:

  1. Stütze dich auf deine Unterarme und Zehenspitzen, der Körper bildet von Kopf bis Fuß eine gerade Linie (kein Hohlkreuz!).
  2. Bauch und Po fest anspannen und die Position halten – versuche es anfangs mit 30 bis 45 Sekunden.

Der Balance-Boost ("Achtermalen")

Achtermalen © Made with Google AI

Wofür: Das Gleichgewicht entscheidet beim Wintersport über Stehen oder Fallen. Diese clevere Übung trainiert die 33 Muskeln im Fuß und spricht gezielt deine Tiefenmuskulatur an. So geht's:

  1. Stelle dich sicher auf ein Bein. Hebe das andere Bein leicht gestreckt nach vorne in die Luft und fange an, liegende Achten in die Luft zu malen.
  2. Halte dabei den Rumpf stabil und setze das Bein nicht ab.

Du willst es schwerer? Schließe bei der Ausführung die Augen! (15 Wiederholungen pro Bein)

Vergiss die Ausdauer nicht

Kraft und Stabilität sind das eine, aber Ausdauer ist mindestens genauso wichtig. Ergänze deine Skigymnastik ein- bis zweimal pro Woche mit ca. 60 Minuten Ausdauertraining wie Joggen, Radfahren oder Schwimmen. So pumpst du dein Herz-Kreislauf-System hoch und hältst auf der Piste deutlich länger durch.