Mit seinen 16 Jahren ist Erik Stefan schon ein echter Spitzenathlet. Auch wenn man für die meisten Ultra-Runs erst ab 18 zugelassen ist, lässt sich der Mödlinger nicht ausbremsen und bleibt auf der Überholspur. Vor knapp einer Woche erst stellte er sich einem Ausdauerlauf, der es faustdick in sich hatte: Wie die NÖN berichten, organisierte Erik gemeinsam mit drei Freunden kurzerhand einen eigenen "Backyard Ultra". Das Prinzip dahinter: Jede Stunde muss eine 6,7 Kilometer lange Runde absolviert werden. Wer frühzeitig zurückkommt, darf bis zur nächsten Einheit durchschnaufen, ehe es weitergeht. Bewältigt man die Distanz nicht in der Zeit, scheidet man aus.
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Die Strecke führte von Mödling nach Biedermannsdorf und wieder zurück. Nachdem der ursprüngliche Austragungsort kurzfristig ausgefallen war, wurde der Garten eines weiteren Freundes zum Basislager umfunktioniert. Die ersten beiden Teilnehmer mussten nach stolzen 67 Kilometern aufgeben, der Dritte im Bunde knackte sogar die 100-Kilometer-Marke. Erik lief indessen unbeirrt weiter bis zum Ende. Nach 16 absolvierten Runden und exakt 107,3 Kilometern war für ihn erst um ein Uhr nachts Schluss.
Unterstützt wurde der Nachwuchsathlet von seinen Eltern, die sich um die Verpflegung und Betreuung der Burschen kümmerten. Für den ehrgeizigen Läufer war es natürlich nicht die erste Extremleistung, die er abrief: Zuvor bewältigte er unter anderem einen Marathon sowie einen 50-Kilometer-Lauf. Und sein nächstes großes Ziel steht bereits fest: ein 120-Kilometer-Rennen rund um den Neusiedler See.