Bitter

Während Österreich-WM-Kracher: Stromausfall in Wien

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Kurz vor dem Anpfiff des WM-Spiels Österreich gegen Spanien ist in mehreren Orten am Wiener Stadtrand der Strom ausgefallen. Die Ursache war zunächst unklar. oe24 hat nachgefragt.
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Kurz vor dem Anpfiff des Jahrhundert-Spiels Österreich gegen Spanien Schock für alle Fußball-Fans:

Um 20:42 Uhr fiel in Teilen von Favoriten, Himberg, Lanzendorf, Maria-Lanzendorf, Pellendorf und Zwölfaxing plötzlich der Strom aus. Nur wenige Minuten später begann das WM-Spiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien.

Die Fußball-Fans in den betroffenen Regionen wussten sich mit Kerzen zu helfen und schauten auf ihren Tablets und Smartphones, wie Fotos zeigen, die oe24-User uns geschickt haben.

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Mehrere Orte betroffen

Während die Stromversorgung im betroffenen Teil von Favoriten und in Himberg bereits gegen 20:45 Uhr wiederhergestellt wurde, waren die umliegenden Gemeinden um 21:10 Uhr noch ohne Strom.

Störung größtenteils behoben

Gegenüber oe24 erklärten die Wiener Netze, dass die Störung gegen 21.45 Uhr größtenteils wieder behoben werden konnte. In Wien sollen es nach Auskunft der Wiener Netze lediglich noch wenige Haushalte sein, die ohne Strom sind.

WM-Kracher läuft

Auch angesichts des laufenden WM-Krachers Österreich gegen Spanien erklärten die Wiener Netze auf oe24-Nachfrage, dass man sich der Situation natürlich bewusst sei und so schnell wie möglich versuche, die Versorgung wiederherzustellen. Die Ursache für den Ausfall war auch bei den Wiener Netzen unklar.

Ohne Internet

Vom Ausfall betroffene oe24-User bestätigen, der Strom ist wieder da - doch das Internet falle weiterhin aus.

FPÖ reagiert

Die FPÖ tobte wegen des Stromausfalls in Wien: "Ausgerechnet während des WM-Sechzehntelfinales der österreichischen Nationalmannschaft fallen in Wien tausenden Haushalten Strom und damit die Möglichkeit, das Spiel zu verfolgen, aus. Das ist einer Millionenstadt unwürdig", kritisiert der Energiesprecher der Wiener FPÖ, Klemens Resch, in einer Aussendung.

Weiter erklärte Resch: "Während Milliarden für Prestigeprojekte ausgegeben werden, wird bei der kritischen Infrastruktur gespart. Die ungewöhnliche Häufung von Stromausfällen in Wien in den vergangenen Tagen ist ein ernstes Alarmsignal. Bürgermeister Ludwig muss endlich die Versorgungssicherheit stärken. Stadträtin Sima investiert offenbar lieber in ihr eigenes Ego als in die Wiener Infrastruktur und setzt damit völlig falsche Prioritäten."