Längst herrschen Eskalationen durch Hybridkriege, Wortgefechte und endlose Internetaggressionen. Wenn ein Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland nicht bald erreicht werden kann, droht die Eskalation in einen grenzenlosen Krieg zu münden. Was sind allerdings jetzt schon die sogenannten zynisch formulierten Kollateralschäden dieses schon seit mehr als vier Jahre dauernden Krieges?
Unbestritten ist Putins Verantwortung, diesen blutigen Konflikt mit dem militärischen Einmarsch in die Ukraine begonnen zu haben. Unbestritten ist aber auch das Ziel der USA, Russland nach dem Zusammenbruch des Kommunismus zu einer bloß regionalen Macht schrumpfen zu wollen. Ein der Folgen dieser Auseinandersetzung, ist seitens Russlands das politische und militärische Zusammenrücken mit China, Indien und anderen Ländern des globalen Südens. Die USA mit Präsident Trump hingegen möchte aber einen Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland herbeiführen, um trotz schlechter Umfragewerte die US-Parlaments-Wahlen (Midterm Elections) zu gewinnen. Und dabei wirtschaftliche Interessen zu wahren.
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Übrig bleiben Von der Leyen und große Teile der EU, die amerikanische und internationale Rüstungsindustrie und diejenigen die unter großen, persönlichen Einsatz und unzähligen Steuergeldmilliarden einen Sieg Putins nicht zulassen wollen. Daher drehen sie an der Eskalationsschraube, in dem Glauben Putin damit an den Verhandlungstisch zwingen zu können. Im Moment ist diese Strategie eine, auf die Putin bislang nicht reagiert hat. Die Folgen sind unzählige Tote, Verletzte, zerstörte Wohnungen, Familien, Energieanlagen, Infrastruktur und jede Menge Schaden für die Natur.
Wenn es keinen Sieger geben kann, dann ist ein Waffenstillstand ein Gebot der Vernunft. In der Folge sollte dann über Friedensverhandlungen mit der Perspektive einer neuen europäischen Sicherheitsordnung, unter Einbeziehung aller angestrebt werden. Schon jetzt könnte sich Österreich als neutrales Land versuchen einzubringen. Alles ist besser, als das sinnlose Sterben geht weiter. Die geplanten Oslo-Gespräche über den Krieg in der Ukraine, können ein Beginn für einen Friedensprozess sein.