Zusätzlich kam ein Linksabbiegestreifen zur Aufschließung des neuen Betriebsgebiets Gstadt hinzu. Der Ausbau der B 31 von Kilometer 3,3 bis Kilometer 4,6 war aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreite sowie zahlreicher Fahrbahnschäden wie Setzungen an den Fahrbahnrändern, Verformungen und Spurrinnen erforderlich. Der rund 1.300 Meter lange Straßenabschnitt wird durchschnittlich von rund 10.000 Fahrzeugen pro Tag frequentiert.
Im Zuge des Ausbaus erhielt die Fahrbahn eine größere Breite, zudem erfolgte eine geringe Linienkorrektur. Gleichzeitig erfolgte die Sanierung der bestehenden Straßenentwässerung. Für die Erneuerung des Oberbaus fräste man die bestehende Asphaltschicht in einer Stärke von rund 8 bis 11 Zentimetern ab und stellte sie mit dem Einbau einer 7 bis 10 Zentimeter starken Binder- und einer 3 Zentimeter starken Deckschicht wieder her. Im Bereich der Verbreiterung und Kurvenkorrektur kam unterhalb der Binderschicht eine 10 Zentimeter dicke bituminöse Tragschicht zum Einsatz. Abschließend erfolgte die erforderliche Bodenmarkierung.
Darüber hinaus kamen zwei neue Busbuchten hinzu, zwei bestehende wurden saniert. Durch den interkommunalen Wirtschaftspark Ybbstal kam ein Linksabbiegestreifen zur Aufschließung des neuen Betriebsgebiets Bene-Gstadt hinzu. Zusätzlich erneuerte die Stadt Waidhofen an der Ybbs im Zuge der Bauarbeiten das Wasserleitungsnetz. Die Straßenmeisterei Waidhofen/Ybbs führte die Bauarbeiten in Zusammenarbeit mit Bau- und Lieferfirmen aus der Region unter halbseitiger Sperre mit händischer Verkehrsregelung aus. Die Kosten für den Ausbau der B 31 betragen rund 677.000 Euro, wovon rund 610.000 Euro vom Land Niederösterreich und rund 67.000 Euro von der Stadt Waidhofen an der Ybbs getragen werden.