Obduktion angeordnet

Wanderer stürzt 60 Meter in den Tod

© BMI
Ein tödlicher Alpinunfall erschüttert Walchsee: Ein noch unbekannter Bergwanderer ist an der Pyramidenspitze im Kaisergebirge 60 Meter tief über steiles Felsgelände abgestürzt und gestorben.
Zur Vollversion des Artikels

Tirol. Am heutigen Sonntag ereignete sich gegen 11.20 Uhr auf der Pyramidenspitze am Zahmen Kaiser ein tragisches Unglück. Ein männlicher Bergwanderer war auf dem Weg von der Pyramidenspitze hinab ins Winkelkar unterwegs. Auf einer Höhe von 1.760 Metern kam der Mann beim teils seilversicherten Abstieg aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz. In der Folge stürzte er rund 60 Meter über extrem steiles Felsgelände ab.

Zeugen setzten sofortigen Notruf ab

Andere Bergwanderer wurden Zeugen des Sturzes und alarmierten umgehend den Alpinnotruf. Der Notarzt des rasch herbeigerufenen Notarzthubschraubers "Heli 3" konnte vor Ort allerdings nur noch den Tod des Verunglückten feststellen.

Polizei birgt den Verstorbenen

Die anschließende Bergung des Leichnams erfolgte durch den Polizeihubschrauber "Libelle", begleitet von zwei Alpinpolizisten. Die Identität des verstorbenen Mannes ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Staatsanwaltschaft ordnet Obduktion an

Die Polizei führt derzeit umfassende Erhebungen zu den genauen Unfallumständen durch. Um die genaue Ursache und Details zu klären, hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck eine gerichtliche Obduktion des Leichnams angeordnet.