In Straßenkleidung

Wanderin folgte Tierspuren: Rettung vom Berg

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Die Chinesin mit Straßenbekleidung, Übergangsstiefeln und Handtasche verirrte sich im steilen Gelände.
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Eine Wanderung am Hinteren Gosausee endete für eine 26-jährige Chinesin in gefährlicher Bergnot. Die Frau war mit Straßenkleidung, glatten Übergangsstiefeln und einer kleinen Handtasche unterwegs, als sie im unwegsamen Gelände die Orientierung verlor. Bergrettung und Alpinpolizei mussten ausrücken, um die Wanderin sicher ins Tal zu bringen.

Tierspuren führten in die Irre

Die Frau wollte den See im Bezirk Gmunden umrunden und folgte zunächst einem markierten Wanderweg. Als sie die Wegzeichen nicht mehr fand, kehrte sie jedoch nicht um. Stattdessen folgte sie unter anderem Tierspuren und geriet immer tiefer in steiles, felsiges Gelände. Erst die Hilferufe der 26-Jährigen machten eine andere Wanderin auf die Notlage aufmerksam. Sie verständigte die Einsatzkräfte. Die Retter sicherten die Frau mit einem Seil und brachten sie durch das schwierige Gelände ins Tal.

Schon der zweite Vorfall binnen Tagen

Der Einsatz ist bereits der zweite ähnliche Zwischenfall im Salzkammergut innerhalb kurzer Zeit. Erst am Freitag war ein Tourist aus Südkorea auf dem Dachsteinplateau in Bergnot geraten – ebenfalls mit ungeeignetem Schuhwerk.