Eigentlich sollten derzeit zehntausende Kraniche über dem Neusiedler See fliegen und hier Rast machen. Doch dieses Jahr ist alles anders
Wegen der extremen Trockenheit flüchten die Vögel scharenweise über die Grenze nach Ungarn.
Nur ein Zehntel ist da
Den Tieren fehlen bei uns schlichtweg die Schlafplätze: Sie brauchen überflutete Wiesen, um im seichten Wasser sicher vor Füchsen und anderen Feinden zu verbringen, erklärte Harald Grabenhofer vom Nationalpark Neusiedler See im APA-Gespräch.
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Weil es bei uns zu trocken ist, schlafen sie lieber bei den Nachbarn. Das Ergebnis: Aktuell sind auf österreichischer Seite nur magere 4.500 Vögel zu sehen und zu hören – von den erwarteten 40.000.
Die Rast ist ein schneller Durchzug, denn die Vögel aus dem Baltikum fliegen wegen des guten Wetters und des Futtermangels im Eiltempo weiter Richtung Südfrankreich und Spanien.