AK Cylberattacke

Was Hacker mit erbeuteten Sozialversicherungsnummern machen

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IT-Experte erklärt mögliche Folgen des Hackerangriffs auf die einzelnen Mitglieder.
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Am Montag, 10. August 2026, haben Cyberkriminelle die Arbeiterkammer Oberösterreich angegriffen. Zehn Tage später ist klar: Eine Million Mitglieder der Arbeiterkammer könnten von Datenraub betroffen sein - nicht nur Mitglieder aus Oberösterreich sondern auch aus Salzburg.
Vor allem Sozialversicherungsnummern stellen für Hacker einen besonderen Wert dar: "Darüber erhält der Angreifer wichtige Gesundheitsinformationen von der Person. In Kombination mit Telefonnummer und E-Mailadresse wird das durchaus kritisch", so Georg Beham, IT-Experte und Sachverständiger gegenüber orf.at. "Die Geschichte könnte lauten: Die Bank oder die Sozialversicherung meldet sich, man bekommt eine Rückzahlung – und dann wird die Kontonummer gefordert", so der Sachverständige.

AK schickt nichts aus

Die AK OÖ appelliert: "Seien Sie in den kommenden Wochen besonders aufmerksam. Erhalten Sie zum Beispiel SMS, WhatsApp-Nachrichten oder E-Mails, die angeblich von der AK Oberösterreich stammen – etwa mit dem Hinweis auf Zahlungen oder Gewinne – reagieren Sie nicht darauf."
Info-Hotline: 050 6906-1615.