"50 Fragen an die.."

Trauer: "One fits all" gibt es nicht

© studio ungefiltert
In 50 FRAGEN AN DIE TRAUER wird das Thema umfassend behandelt.
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Nicht nur zu Allerheiligen ist das Thema Trauer immanent, es gehört zum Dasein als Mensch dazu. Manchmal kommt die Trauer unerwartet, oft unerwünscht in unsere Leben und lässt uns oftmals ratlos zurück. Denn, wie das mit dem Trauern funktioniert, ist in unserer Lifestyle-Gesellschaft, in der wir Jugendlichkeit und Gesundheit anstreben, oft nicht klar.

50 Fragen an die Trauer © Kneipp

Nun ist mit 50 Fragen an die Trauer ein Buch erschienen, das bei schwierigen Fragen begleiten kann.

Verfasst wurde es von Trauerbegleiterin und Referentin Sylvia Brathuhn und Podcaster und Vorstandsmitglied der Österreichischen Palliativgesellschaft Rainer Simader. Beide beschäftigen sich schon sehr lange mit dem Thema, geben zusammen die Zeitschrift Leidfaden. Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer heraus.

Wieviel Trauer ist normal?

Viele Fragen. Ihr gemeinsames Buch, das soeben erschienen ist, soll Fragen beantworten, auf die Menschen, die mit Trauer konfrontiert sind, keine Antwort haben. Wie lange darf ich trauern? Ist Loslassen oder Trauer bewältigen überhaupt möglich? Welche Trauerstrategien sind normal?

Kein klassischer Ratgeber

Brathuhn und Simader haben die Fragen, die sie in Kapitel gruppieren und thematisch verknüpfen, anhand vieler Gespräche mit trauenden Menschen ausgewählt. In der Beantwortung geben sie Impulse, es wird aber nicht gewertet und das Buch ist auch kein klassischer Ratgeber, der fixe Strategien vorgibt.

Gedanken auf Augenhöhe

Hier finden sich Gedanken auf Augenhöhe, die bei diesem sensiblen Thema genau richtig gewählt sind. Richtig oder falsch gibt es hier nicht. Denn, wie an einer Stelle zu lesen ist: "'One fits all' stimmt weder in der Mode noch in der Trauer."

“"'One fits all' stimmt weder in der Mode noch in der Trauer."”

50 Fragen an die Trauer

Offen und bestärkend sind auch die Passagen verfasst, in denen es um den Umgang mit trauernden Menschen geht. Anhand der Frage, ob man etwas Falsches sagen kann in Trauerzeiten, wird zu den passenden Worten geführt, die, wenn sie zugewandt gewählt werden, meistens die richtigen sind.