Warnungen beachten!

Wasserrettung mahnt zur Vorsicht auf Seen

© Team Fotokerschi/Wasserrettung OÖ
Häufig werden Warnungen einfach ignoriert. In Traunkirchen rückte die Wasserrettung in den vergangenen Wochen gleich zehn Mal aus.
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OÖ. Die Wasserrettung OÖ appelliert an Badegäste und Wassersportler, Sturmwarnungen ernst zu nehmen. Österreichweit sind in diesem Sommer bereits 25 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen. Besonders Stand-up-Paddler, Segler und Nutzer von Elektrobooten geraten bei plötzlich aufkommendem Wind immer wieder in gefährliche Situationen. Allein die Wasserrettung Traunkirchen rückte in den vergangenen Wochen zu zehn Einsätzen aus, weil Wassersportler Wetterwarnungen ignoriert oder die Wetterlage unterschätzt hatten.

Mehr Eigenverantwortung wird gefordert

Häufig würden Bootsfahrer vom Wind überrascht und könnten aus eigener Kraft nicht mehr ans Ufer zurückkehren. Ein weiteres Problem sei, dass viele Menschen die Bedeutung der Sturmwarnsignale nicht kennen. Sobald die Warnlichter blinken, sollte das Gewässer sofort verlassen und auf dem schnellsten Weg das Ufer angesteuert werden, betont die Wasserrettung.

Auch beim Stand-up-Paddeln werde das Risiko oft unterschätzt. Kinder dürfen die Boards ohne Aufsicht nicht benutzen, da sie rechtlich als Ruderfahrzeuge gelten. Zudem seien viele Paddler oft ohne Schwimmweste unterwegs. Die Wasserrettung fordert mehr Eigenverantwortung und ruft dazu auf, Wetterberichte vor Ausflügen zu prüfen sowie Warnhinweise zu beachten, um gefährliche Situationen auch zu vermeiden.