Wien/Schwechat

Wegen Nahost-Krise: Flug-Minus in Wien

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Im August 2026 verzeichnete der Flughafen Wien einen erwarteten Rückgang des Passagieraufkommens um 6,9 % auf rund 3,17 Millionen Reisende.
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Ausschlaggebend dafür waren laut Angaben des Airports vor allem die Reduktion des Low-Cost-Carrier-Angebots sowie reduzierte Flugverbindungen aufgrund der anhaltenden Krise im Nahen und Mittleren Osten.

Die gesamte Flughafen-Wien-Gruppe verbuchte im August lediglich ein leichtes Minus von 1,7 % auf 4,5 Millionen Gäste, da die Standorte Malta und Kosice gegenläufige, teils starke Zuwächse meldeten.

Positive Entwicklung bei Frachtaufkommen

Am Standort Wien sanken im August sowohl die Zahl der Lokal- (-7,1 %) als auch der Transferpassagiere (-3,8 %). Die Flugbewegungen gingen um 6,0 % zurück, der Sitzladefaktor blieb mit 85,6 % jedoch weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Positiv entwickelte sich das Frachtaufkommen, das um 8,3 % auf 27.513 Tonnen stieg. Bei den Zieldestinationen wiesen Osteuropa (-19,2 %) und der Nahe/Mittlere Osten (-12,9 %) die größten Rückgänge auf, während der Ferne Osten (+8,3 %) und Afrika (+4,3 %) zulegten.

Im gesamten Zeitraum von Jänner bis August 2026 sank das Passagieraufkommen in Wien kumuliert um 4,0 % auf 20,57 Millionen Fluggäste. Trotz dieser verhaltenen Entwicklung blieb der Sommerreiseverkehr sehr stark: Im Juli und August zählte Wien 6,3 Millionen Passagiere. An 35 Tagen wurden über 100.000 Reisende abgefertigt, wobei der 1. August 2026 mit 110.414 Fluggästen der passagierstärkste Tag war.