Dort, wo Julia Scheib, Marco Schwarz & Co. am 24. und 25. Oktober um die ersten Weltcuppunkte im Riesentorlauf fahren sollen, sind noch Geröll und Felsen zu sehen. Das ist aber, wie Pistenchef Isidor Grüner gegenüber oe24 versichert kein Grund, Alarm zu schlagen. "Wir sind mit unseren Arbeiten voll im Plan", sagt der Ötztaler.
Pistenraupen verteilen tonnenweise über den Sommer "konservierten" Schnee auf der Rennpiste. "Mit rund 60.000 Kubikmetern schaffen wir über die gesamte Länge eine einen halben Meter dicke Unterlage", erklärt Grüner. Wenn es dann wie prognostiziert Mitte nächster Woche kalt wird, werfen wir die Schneekanonen an, und mit der Kälte kommt dann hoffentlich auch noch Schnee von oben."
Pistenchef will sogar Renntraining im Vorfeld möglich machen
Bis 8. Oktober will Grüner mit seinem Team eine Entscheidung treffen, ob sogar das im Weltcup-Vorfeld übliche Renntraining am Rettenbachgletscher möglich ist. Bis zur offiziellen FIS-Schneekontrolle am 15. Oktober ist eine weitere Woche Zeit.