Hitze-Schock droht
Wetter-Experte warnt: "Hey Leute, da kommt was auf uns zu!"
Ab Mittwoch steigen die Temperaturen in Österreich kräftig an und leiten eine extreme Hitzewelle ein. Verantwortlich ist eine heiße Luftmasse aus Nordafrika. Während offizielle Stellen wie "GeoSphere Austria" und der "ORF" laut dem oberösterreichischen Wetter-Experten Robert Fraungruber von maximal 37 bis 38 Grad sprechen, schlägt dieser nun Alarm. Der Betreiber des Portals "Wetter-Hausruckviertel" veröffentlichte "aus gegebenen Anlass" erstmals ein Video via Facebook und warnt vor einer beispiellosen Lage.
Warnung vor historischen Rekordtemperaturen
Fraungruber verweist in seiner Prognose auf ehrenamtliche Hobby-Meteorologen, die die Wettermodelle analysiert haben. Demnach komme etwas auf uns zu, das es "wahrscheinlich in West- und Mitteleuropa die letzten 500 Jahre nicht gegeben hat". Der Experte übt scharfe Kritik an staatlichen Diensten, die behaupten, dass "Werte über 40 Grad werden nicht kommen. Jede Wetter-App, die das sagt, gehört auf der Stelle gelöscht". Fraungruber hält dagegen: Er rechnet am Freitag im Osten Österreichs mit Temperaturen, die die 40-Grad-Marke sprengen. In oberösterreichischen Städten werden 38 bis 39 Grad erwartet. Der Wetter-Experte hält während der Hitzewelle sogar Temperaturen von bis zu 43 Grad für möglich und prognostiziert, dass diese Hitzewelle wahrscheinlich dann auch mindestens vier, fünf Tage anhalten werde.
Fraungruber fordert eine offene Kommunikation und betont: "Was am Mittwoch starten wird, ist in dieser Härte beispiellos." Und warnt: "Hey Leute, da kommt was auf uns zu. Seid vorbereitet!"
Belastung für Menschen und Infrastruktur
Zur enormen Hitzebelastung gesellt sich eine hohe Luftfeuchtigkeit. In Ballungsräumen stehen mehrere drückende Tropennächte bevor, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken.
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Experten raten dazu, ausreichend zu trinken und körperliche Anstrengungen in die Morgenstunden zu verlegen. Zudem warnt der Wetter-Experte aus St. Marienkirchen vor den Folgen für die Infrastruktur: Straßen und Technik in Österreich seien auf eine solche Hitze nicht ausgelegt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Böden nach Jahren mit zu wenig Niederschlag bereits massiv ausgetrocknet sind.
Hitzehöhepunkt und heftige Unwetter
Bereits am Donnerstag erreicht die Hitze einen ersten Höhepunkt. Vielerorts wird die 30-Grad-Marke schon am Vormittag geknackt, am Nachmittag werden österreichweit 31 bis 38 Grad gemessen – besonders in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland.
Auch am Wochenende gibt es keine Entspannung. Während es im Osten mit bis zu 37 Grad drückend heiß bleibt, steigt im Westen und im Bergland die Gefahr für heftige Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.
Nach derzeitigem Stand der Wettermodelle zeichnet sich frühestens in der zweiten Hälfte der kommenden Woche eine leichte Entspannung ab. Bis dahin bleibt das Land im Griff der extremen Hitze.