Margarete Kriz-Zwittkovits, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, lobt: "Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten entscheiden sich viele Menschen dafür, ihre eigene Idee umzusetzen und unternehmerische Verantwortung zu übernehmen."
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Das Wachstum ist fast dreimal so hoch wie im Österreich-Schnitt (2,8 Prozent), womit 26 Prozent aller heimischen Neugründungen auf die Hauptstadt entfallen. Kriz-Zwittkovits fordert daher: "Unser Ziel muss sein, ihnen Rahmenbedingungen zu bieten, unter denen aus einer Gründung ein dauerhaft erfolgreiches Unternehmen werden kann."
Wien mit einzigartigem Unternehmensprofil
Wiens Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Anteil wissensintensiver Dienstleistungen. Gewerbe und Handwerk bleibt mit rund 35 Prozent zwar die größte Sparte, beachtliche 27 Prozent entfallen aber auf Information und Consulting. Kriz-Zwittkovits erklärt dazu: "Wien ist ein Standort, an dem Wissen, Beratung, Digitalisierung und kreative Dienstleistungen eine besonders große Rolle spielen."
Um dieses unternehmerische Potenzial auch zukünftig optimal zu fördern, ist das Thema Gründung ein Kernpunkt der "Zukunftsvereinbarung 2026 bis 2030" zwischen der Stadt und der Wirtschaftskammer. Die stärkste Gründungsdynamik innerhalb der Stadt verzeichneten zuletzt die Bezirke Donaustadt, Favoriten und Floridsdorf.