Rad in Bus/Bim tabu

Wiener Linien bremsen Radler aus

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Die Wiener Linien bleiben dabei: Das Fahrrad darf weiterhin nicht in Bus und „Bim" mitfahren.
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Jahrelang hat die Radlobby Wien dafür gekämpft, im rot-pinken Koalitionspakt stand sogar eine Prüfung drinnen – und jetzt kommt raus: Alles bleibt beim Alten.

Kein Platz für's Rad: Wiener Linien bleiben bei ihrem Nein

Platzangst. Aus Sicherheitsgründen und wegen des begrenzten Platzes ist die Mitnahme in Bus und Tram tabu, so die offizielle Begründung. Wer sein Drahtesel liebt, muss es wohl weiterhin schieben, tragen oder zuhause lassen – Kuscheln mit dem Rad in der Bim bleibt Zukunftsmusik.

Rad-U-Bahn-Idylle für Familien

Ganz anders die Lage unter der Erde: In der U-Bahn ist Radfahren fast schon Familienprogramm. Werktags zwischen 9 und 15 Uhr sowie ab 18.30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen sogar den ganzen Tag, dürfen Räder kostenlos mitfahren. Nur in der Rush Hour heißt es: Bitte draußen bleiben.

Faltrad-Trick. Wer schlau ist, kauft sich ein Faltrad – das gilt nämlich immer als Handgepäck und darf überallhin, auch in Bus und Tram. Lastenräder, Transporträder, Räder mit Anfahrhilfe und Segways haben dagegen gar keine Chance: Die bleiben ganzjährig ausgesperrt.

Drahtesel drausen: Fahrradverbot in Bus und Bim bleibt bestehen

Österreichweit. Auch Graz, Linz und Salzburg zeigen dem Fahrrad in Bus und Bim die kalte Schulter. Die Botschaft aus den Landeshauptstädten ist einhellig: Zwei Räder ja, aber bitte nicht neben uns im Gang.

Fazit: Solange die Wiener Linien nicht umdenken, bleibt das Fahrrad in Bus und Bim ein Wunschtraum – Radlerinnen und Radler müssen weiterhin auf die U-Bahn oder aufs Faltrad ausweichen.