Wer mit einer schweren Verletzung ins Krankenhaus kommt, braucht vor allem eines: schnelle Hilfe. Genau hier setzt der neue Pavillon 92 im 16. Bezirk an. Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist der schmucke Holzmodulbau fertig. "Mit dem neuen unfallchirurgischen Pavillon in der Klinik Ottakring schaffen wir Versorgungssicherheit für die Wiener Bevölkerung und gestalten die Zeit bis zur neuen Zentralklinik mit einer modernen, nachhaltigen und zugleich sehr angenehmen Infrastruktur", betont Stadtrat Peter Hacker (SPÖ).
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Warme Holzverkleidungen, freundliche Farben und indirektes Licht sorgen für eine angenehmere Atmosphäre. Doch hinter der wohnlichen Optik steckt hochmoderne Medizin: Auf der Intensivstation gibt es sechs Betten in drei Doppelzimmern sowie zwei Isoliereinheiten. Die Technik an der Decke schafft mehr Bewegungsfreiheit rund um die Betten. Zusätzlich steht den Ärzten ein eigener Eingriffsraum zur Verfügung.
Die Unfallchirurgie behandelt hier bereits seit Juni Patienten, auch die allgemeine Intensivstation ist inzwischen übersiedelt. Das Besondere dabei: Rettungspatienten und Personen, die selbst in die Ambulanz kommen, werden auf getrennten Wegen aufgenommen. Das Röntgen liegt zentral und ist von beiden Seiten erreichbar. So sollen Untersuchungen und Behandlungen reibungsloser ablaufen.
Investition in Infrastruktur
"Wir investieren in die Infrastruktur unserer Kliniken, damit Wien auch in Zukunft über ein leistungsfähiges Gesundheitssystem verfügt. Mein besonderer Dank gilt den mehr als 4.000 Mitarbeiter*innen, die tagtäglich für die Menschen in Wien da sind und diesen Modernisierungsprozess mitten im laufenden Betrieb mittragen", so Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Wiener Gesundheitsverbundes.
Die Zahlen zeigen, wie dringend die Modernisierung gebraucht wird: Allein im Vorjahr verzeichnete die Unfallambulanz mehr als 53.000 Patientenkontakte. Der neue Pavillon bietet auf drei Stockwerken insgesamt 3.130 Quadratmeter Nutzfläche. Als Nächstes soll auch die Plastische Chirurgie einziehen, während nebenan der OP-Bereich saniert wird. 2033 ist schließlich der Umzug in den ersten Teil der neuen Zentralklinik geplant.
"Bauen bei laufendem Klinikbetrieb gehört zu einer der größten Herausforderungen bei der Umsetzung des Modernisierungsprogramms des Wiener Gesundheitsverbundes. Umso mehr freut es mich, dass wir die Planung und Umsetzung professionell und effizient und vor allem nach Plan abschließen konnten", erklärt Marie-Thérèse Vierke, Geschäftsführerin der Wiener Gesundheitsverbund Projektentwicklungs- und Baumanagement GmbH (PB), die sowohl Planung als auch Umsetzung sämtlicher Modernisierungsprojekte verantwortet.