Arbeiten am Fluss

Wiens erstes schwimmendes Büro

© viadonau/pittiono&ortner archite
Am Handelskai entsteht Wiens erste schwimmende Bürozentrale. Das außergewöhnliche Gebäude soll künftig den Wasserstraßenbetreiber via donau, die Schifffahrtsaufsicht Wien sowie die Polizeiinspektion Handelskai beherbergen.
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Bau. Derzeit wird das schwimmende Büro mehr als einen Kilometer vom späteren Liegeplatz entfernt errichtet. Es wird dauerhaft verankert bleiben – lediglich der Wasserstand lässt es leicht auf und ab gleiten. Auf zwei Geschoßebenen entstehen mehr als 2.500 Quadratmeter Nutzfläche. Projektleiter Mario Matolic: „Der Schiffsrumpf ist ein Stahlbau, darauf aufbauend entsteht der Hochbau in Holzbauweise."

Energie. Das Projekt setzt auf Eigenversorgung: Eine Photovoltaikanlage am Dach speist einen Batteriespeicher mit 300 Kilowattstunden. „Das Gebäude kann sich damit selbst versorgen", so Matolic. Zusätzlich wird Donauwasser zum Heizen und Kühlen genutzt.

Fertigstellung. März 2027 ist geplant, die Baukosten belaufen sich auf rund 30 Millionen Euro. Die Idee reicht bis ins Jahr 2019 zurück.

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