Kälte-Hammer

Winter-Knall: Minus 15 Grad und halber Meter Schnee

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Das amerikanische Wettermodell sagt einen markanten Wintereinbruch voraus.
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Der November könnte in Österreich noch eine überraschend winterliche Wendung nehmen. Aktuelle Wettermodelle zeigen für die Zeit ab dem 10. November eine markante Abkühlung. Eine mögliche Ostlage könnte eisige kontinentale Luft aus Nordosteuropa nach Mitteleuropa führen. Damit würden nicht nur die Temperaturen deutlich sinken, auch der erste Schnee bis in tiefere Lagen könnte zum Thema werden.

Kälteeinbruch

Besonders auffällig sind die Berechnungen für die Nächte rund um den 15. November.

Im Westen Österreichs könnte es bitterkalt werden. © GFS/Tauernwetter

Das amerikanische Wettermodell prognostiziert für den Westen Österreichs Tiefstwerte von minus 15 Grad und dazu auch bis zu einem halben Meter Schnee.

Bis zu 50 Zentimeter Schnee sollen fallen © GFS/Tauernwetter

Entscheidend für die mögliche Kältewelle ist die Entwicklung der Großwetterlage. Bei einer sogenannten Ostlage strömt kalte Festlandsluft aus dem Osten nach Mitteleuropa. Sollte es zuvor schneien und sich eine Schneedecke bilden, könnte sich die Abkühlung nachts zusätzlich verstärken. Denn Schnee gibt die gespeicherte Wärme nur langsam wieder ab und begünstigt bei klarem Himmel eine starke Auskühlung.

Noch ist der Wintereinbruch nicht sicher

Allerdings ist Vorsicht geboten: Die Prognosen reichen bereits weit in die Zukunft. Zwei Wochen im Voraus können sich Wettermodelle noch erheblich verändern. Ob die Ostströmung tatsächlich kommt, wie weit die Kaltluft nach Österreich vordringt, ist derzeit offen. Andere Wettermodelle rechnen mit deutlich milderen Temperaturen - sichere Prognosen wird es erst in den nächsten Tagen geben.