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Wirbel um Audi: DAS ist der geheime Trump-Deal

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Ein Milliarden-Deal in den USA sorgt für Aufregung beim VW-Konzern. Der umstrittene Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei Donald Trump war den Kontrolleuren jedoch bereits vorab bekannt.
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Das Milliardengeschäft in den USA umfasst nach Recherchen der deutschen Bild den Bau eines neuen Audi-Werks für 4,2 Milliarden Dollar, wodurch 4500 Arbeitsplätze entstehen sollen. Dem Vernehmen nach geht es zudem um potenzielle Zollerleichterungen für den Volkswagen-Konzern, worauf zuvor auch der Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf einen US-Beamten hinwies. Donald Trump stellte die Bedingung, die Investition persönlich auf einer Wahlkampfveranstaltung in Georgia zu verkünden, wobei Gernot Döllner anwesend sein und voraussichtlich auf die Bühne gerufen werden sollte, wie Bild behauptet.

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Kontrolleure vorab über Deal informiert

Die Verantwortlichen und Gremien von Audi und VW wurden offenbar über die Vereinbarung und Trumps Forderungen unterrichtet. Zu diesen Personen zählen Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch, Betriebsratschefin Daniela Cavallo, Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sowie Wolfgang Porsche und Hans Michel Piëch. Obwohl es Bedenken gab, soll niemand gefordert haben, die Vereinbarung wegen des Auftritts abzusagen, da allen klar gewesen sei, dass der Deal ohne Döllners Teilnahme gescheitert wäre.

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Bühnenauftritt und goldener Audi Q9

Trump holt den Audi-Chef schließlich auf die Bühne, woraufhin sich Döllner beim Präsidenten bedankt. Im Anschluss folgt breite Kritik: Daniela Cavallo sprach von "aktiver Wahlkampfhilfe", IG-Metall-Chefin Christiane Benner nannte den Auftritt "politisch inakzeptabel" und auch Olaf Lies kritisierte die politische Inszenierung.

Jobabbau in Deutschland schürt Kritik

Es geht auch um einen Streit um Arbeitsplätze. Während Audi in den USA investiert, plant das Unternehmen in Deutschland den Abbau von rund 7500 Jobs bis 2029. Das geplante Werk in den USA muss vom VW-Aufsichtsrat noch genehmigt werden, wobei Cavallo verbindliche Perspektiven für deutsche Standorte fordert.