Länder machen Druck

Plötzlich Bewegung: Wird die Zeitumstellung jetzt doch abgeschafft?

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Die Diskussion nimmt jetzt endlich wieder Fahrt auf.
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Am 25. Oktober werden die Uhren wieder zurückgestellt. Doch die Diskussion über ein Ende der Zeitumstellung gewinnt in Europa erneut an Fahrt. Spanien und Italien wollen die festgefahrenen Verhandlungen auf EU-Ebene wiederbeleben. Eine konkrete Einigung ist allerdings weiterhin nicht in Sicht.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgedreht. Damit endet die Sommerzeit, und es gilt wieder die Normalzeit. Seit Jahren gibt es Widerstand gegen die halbjährliche Umstellung: Bei einer EU-Befragung im Jahr 2018 sprachen sich 84 Prozent der rund 4,6 Millionen Teilnehmer für deren Abschaffung aus. Auch das EU-Parlament stimmte 2019 dafür. Die Mitgliedstaaten konnten sich bisher jedoch nicht darauf einigen, ob künftig dauerhaft Sommer- oder Normalzeit gelten soll.

Länder machen Druck

Nun kommt Bewegung in die Debatte. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez will sich erneut für ein Ende der Zeitumstellung einsetzen. "Die Uhr zweimal im Jahr umzustellen, hat keinen Sinn mehr", argumentiert er. Auch Italien erhöht den Druck: Ein Antrag im Parlament fordert, die europäischen Verhandlungen wieder aufzunehmen. Initiator Andrea Barabotti spricht sich für eine dauerhafte Sommerzeit aus.

Die Entscheidung bleibt kompliziert. Während Befürworter längere helle Abende hervorheben, warnen Schlafmediziner vor den Folgen dauerhaft später Sonnenaufgänge im Winter. Auch der Energiespareffekt der Sommerzeit ist umstritten.

Ob und wann die Zeitumstellung tatsächlich abgeschafft wird, ist weiterhin offen. Dafür braucht es eine gemeinsame Lösung der EU-Mitgliedstaaten.