Nach zwei Monaten Komplettumbau haben Florian und Julia Wörgötter ihr Traditionshaus wieder geöffnet. Die räumliche Trennung zwischen Wirtshaus und dem mit einem Michelin-Stern und drei Hauben ausgezeichneten "Wörgötter Restaurant" ist damit Geschichte. "Nur Fine Dining macht uns keinen Spaß – und nur Wirtshaus auch nicht. Wir brauchen beides", sagt Florian Wörgötter.
Mehr Happen, neues Pre-Dessert
Mit der Wiedereröffnung wurde auch das Fine-Dining-Angebot weiterentwickelt. Zur Wahl stehen Überraschungsmenüs mit fünf oder sieben Gängen. Den Auftakt bilden nun mehrere kleine Happen, danach folgen Brot und das eigentliche Menü. Am Teller kombiniert man Bierrettich, Forelle und Buchweizen oder Zander, Sauerkraut und Sellerie. Neu hinzugekommen ist ein Pre-Dessert. Insgesamt fällt die Menüfolge aufwendiger aus und wird stärker inszeniert.
Alle Grundprodukte im Menü stammen laut Florian Wörgötter aus Österreich, das Gemüse liefert ein Bauer aus drei Kilometern Entfernung. Sommelière Julia Wörgötter setzt auf der Weinkarte vor allem auf Österreich. Ergänzt wird die Auswahl durch weniger bekannte Regionen und Entdeckungen von Reisen, etwa aus Griechenland und Südafrika. Die großzügige Bar soll Treffpunkt für Einheimische bleiben: für ein Bier, einen Spritzer oder eine Flasche Wein.