Preisdruck

"Wohnillusion NÖ" - Preise steigen, Eigentum sinkt

© Museumsdorf Niedersulz
Obwohl Niederösterreich weithin als das "Land der Eigentümer" Gilt: Der Traum von den eigenen vier Wänden gerät für immer mehr Niederösterreicher außer Reichweite.
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Laut aktueller Analyse der Wiener Städtischen fällt die österreichweite Eigentumsquote auf nur noch 47,3 Prozent – 2005 wohnte noch mehr als jeder Zweite im Eigentum.

Eigentum in Niederösterreich auf dem Rückzug

Niederösterreich bleibt zwar mit 61,4 Prozent Eigentumsquote klar über dem Österreich-Schnitt, verzeichnet aber mit minus 1,6 Prozentpunkten den zweitstärksten Rückgang aller Bundesländer.

Preise ziehen weiter an

Gleichzeitig treiben steigende Immobilienpreise den Eigentumserwerb in immer weitere Ferne. Laut ImmoScout24 verteuerten sich Eigentumswohnungen österreichweit im ersten Halbjahr 2026 um 5 Prozent. Auch in Niederösterreich zeigt der Trend nach oben: Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet mittlerweile 338.000 Euro, ein Plus von 3 Prozent. Immerhin: Mit Häuserpreisen von 3.724 Euro pro Quadratmeter zählt Niederösterreich weiterhin zu den vergleichsweise erschwinglichen Regionen.

Mehr Platz, weniger Eigentümer

Trotz sinkender Eigentumsquote wächst der Wohnraum: Niederösterreicher verfügen im Schnitt über 119,1 Quadratmeter – Platz zwei hinter dem Burgenland.

Doch die Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit wird größer, warnt Doris Wendler von der Wiener Städtischen: Hohe Preise und Finanzierungskosten erschweren den Weg ins Eigenheim zunehmend.

Fazit: Niederösterreich bleibt Eigentumsland, doch auch hier zeigt der Trend klar in Richtung teurer und schwieriger.