Es geht um Medaillen

WorldSkills-Drama: NÖ-Talente am Limit

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Bei der Berufsweltmeisterschaft in Shanghai sorgt das lautstarke Team Austria für großartige Stimmung. Besonders im Fokus stehen dabei die niederösterreichischen Fachkräfte, die beim Wettbewerb an ihre absoluten Leistungsgrenzen gehen.
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Die NÖ-Betonbauer Julian Gintner und Michael Pomassl kämpfen als Mitfavoriten im Finale.

Nach 22 Stunden harter Arbeit fällt die Anspannung ab. "Ein Stein ist total untertrieben – es ist der Mount Everest, der ihnen vom Herzen fällt", beschreibt Teamchef Jürgen Kraft die Erleichterung.

In 22 Stunden einenhalb Wochen Arbeit geleistet

Die Familien fiebern am Rand emotional mit. Michaels Vater ist zu Tränen gerührt: "Das kann man nicht beschreiben." Auch Julians Mutter ist "unfassbar stolz": "Die haben wirklich abgeliefert, die Burschen." Thomas Reif vom Arbeitgeber Leyrer & Graf lobt begeistert: "Die haben in 22 Stunden etwas abgeliefert, wofür man auf normalen Baustellen eineinhalb Wochen braucht. Mit viel Schweiß, Fleiß, Kraft und psychischer Stärke." Experte Manuel Bauer bestätigt das hohe Niveau: "Nur vier Teams sind dazugekommen, alle Werkstücke zu machen. Und wir sind eines davon."

Entwarnung nach medizinischem Time-out

Dramatisch wird es bei der niederösterreichischen Konditorin Valentina Otzelberger, die wegen Kreislaufproblemen ein medizinisches Time-out nehmen muss. Sie kann jedoch nach einer Entwarnung weiterarbeiten. Teamchef Kraft stellt klar: "Jeder ist hier an der absoluten Grenze. Die Gesundheit geht aber immer vor."

Konditorin Valentina Otzelberger geht an ihre Grenzen. © SkillsAustria/Wieser/Slovencik

Obwohl die Medaillen erst am Sonntag vergeben werden und auch Teilnehmer anderer Bundesländer hart kämpfen, steht für die mitgereisten Familien und Fans schon jetzt fest: Sie sind enorm stolz auf die Leistungen ihrer Schützlinge.