Skandal-Sager

"Wütend": Promi-Frauen gegen Kanzler

© APA/GEORG HOCHMUTH
"Kindererziehung keine Arbeit" – Caroline Athanasiadis, Aida Loos & Arabella Kiesbauer kontern Christian Stocker.
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Noch immer ebbt die Debatte rund um den Kanzler-Sager nicht ab. Christian Stocker meinte auf die Frage einer überlasteten Mutter bei seiner Sommertour in Salzburg salopp: "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen."

Das Echo war enorm. FPÖ-Chef Herbert Kickl forderte am Wochenende sogar den Rücktritt des ÖVP-Kanzlers, der sich erst zwölf Stunden nach seinem Fauxpas öffentlich per Video entschuldigte.

Arabella Kiesbauer moderierte  den Kanzler-Talk - und konterte. © TZOE/Kernmayer

"Dieser Satz hat mich wütend gemacht"

Doch auch bei prominenten, heimischen Power-Müttern, die Beruf wie Kindererziehung unter einen Hut bringen, gingen die Wogen, besser gesagt, die Emotionen hoch.

Caroline Athanasiadis wütend. © Andreas Tischler / Vienna Press

Arabella Kiesbauer, selbst Mutter von zwei Kindern, moderierte den Kanzler-Talk – und konterte sofort. Sie erklärte Stocker, dass ohne die Mütter das System nicht funktionieren würde und forderte gleich mehr Anerkennung und eine gerechtere Aufteilung.

Neben ORF-Star Christine Reiler, Musical-Sängerin Missy May widmet Dancing Stars Gewinnerin und Star-Kabarettistin Caroline Athanasiadis dem Kanzler ein mehrteiliges Instagram-Posting: "Dieser Satz hat mich wütend gemacht", beginnt sie. "Solche Aussagen blenden etwas aus, das seit Jahrzehnten die Frauen tragen!!"

"Warum regierst du dann nicht umsonst?!"

Kabarettistin Aida Loos schlägt auf ihre gewohnt pointierte Art zurück: "Haberer, wenn du dein Vaterland so liebst, warum regierst du es dann nicht umsonst?!", postete sie – und erntet tausende Likes u. a. auch von den Miminen Stephanie Reinsperger, Susanna Hirschler und Valerie Huber.

Selbst Männer wie der ehemalige Jedermann-Schauspieler Christian Obonaya sieht in Stockers Sager eine "massive Kränkung und Verletzung."