Eskalation

Yeliz Koc: Jimi spielt den Vater nur fürs TV!

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Beim gemeinsamen Doku-Projekt von Jimi Blue Ochsenknecht und Yeliz Koc kam es hinter den Kulissen zum Eklat. Monatelange Funkstille und Vorwürfe rund um die gemeinsame Tochter brachten die TV-Show an den Rand des Scheiterns.
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Kaum ein prominentes Ex-Paar sorgte in den vergangenen Jahren für derart viele Schlagzeilen wie Reality-Star Yeliz Koc und Schauspieler Jimi Blue Ochsenknecht. Nach einer turbulenten Blitz-Beziehung, einer überstürzten Trennung samt öffentlichem Schlagabtausch und einer überraschenden Wiederannäherung sollte eine gemeinsame Dokumentation eigentlich den gelungenen Übergang zum modernen Patchwork-Alltag dokumentieren. Doch kurz vor dem Start der zweiten Staffel von "Yeliz & Jimi – We Are Family?!" auf RTL+ zeigt sich, dass die Wunden der Vergangenheit keineswegs verheilt sind.

Hinter den Kulissen der Dreharbeiten eskalierte der Streit zwischen den beiden Protagonisten derart massiv, dass die gesamte Produktion für mehrere Wochen komplett eingestellt werden musste. Am Set herrschte eisige Funkstille, eine direkte Kommunikation zwischen den beiden war schlichtweg unmöglich geworden. Die Verantwortlichen der Produktionsfirma sahen sich schließlich gezwungen, eine professionelle Mediatorin einzuschalten, um den Fortbestand des gesamten Projekts überhaupt noch zu retten.

Ochsenknecht gesteht Zwangspause im Podcast

Jimi Blue Ochsenknecht selbst nahm im Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" von Moderatorin Barbara Schöneberger kein Blatt vor den Mund und bestätigte die massiven Turbulenzen während der Dreharbeiten. Die Situation sei zwischenzeitlich völlig festgefahren gewesen, sodass an eine normale Zusammenarbeit nicht mehr zu denken war. Man habe den Dreh für ein bis zwei Monate unterbrochen, weil man geglaubt habe, dass absolut nichts mehr gehe, schilderte er die dramatische Phase. Die Produktion habe schließlich Hilfe geholt, woraufhin intensive Gespräche mit einer Mediatorin stattgefunden hätten.

Ochsenknecht betonte in dem Gespräch gleichzeitig, dass er die ewigen Reibereien leid sei und das Wohl des gemeinsamen Kindes für ihn an erster Stelle stehe. Das Wichtigste sei die kleine Tochter Snow, weshalb es jetzt darum gehe, sich zusammenzureißen und gemeinsame Kompromisse einzugehen. Nach den anstrengenden Sitzungen mit der Streitschlichterin gelang es schließlich, den Drehplan mit großer Mühe wieder auf Schiene zu bringen.

Schwere Vorwürfe wegen Umzug nach Dubai

Auf der Gegenseite zeichnet Yeliz Koc jedoch ein vollkommen anderes Bild der familiären Wirklichkeit. Während Koc mit Tochter Snow in Hannover lebt und dort tatkräftig von ihrer eigenen Mutter bei der Bewältigung des Alltags unterstützt wird, hat Jimi Blue seinen Lebensmittelpunkt dauerhaft nach Dubai verlegt. Diese räumliche Distanz über tausende Kilometer hinweg sorgt bei der jungen Mutter für tiefes Unverständnis und neue Spannungen.

Auf die Frage, wie sie Ochsenknechts Qualitäten als Vater einschätze, fand Koc deutliche Worte. Wenn er einmal zu Besuch da sei, würden die beiden zwar nett miteinander spielen, doch das mache für sie noch lange keinen guten Vater aus. Ein engagierter Elternteil müsse sein Kind im Kern kennenlernen, echte Emotionen zeigen, in herausfordernden Momenten richtig reagieren und vor allem verlässlich präsent sein. Zudem wünsche sie sich, dass er sich mehr Gedanken mache und auch ihre Mutter bei der Betreuung entlaste, die ihr in Hannover tagtäglich den Rücken freihalte.

Zweifel an aufrichtigen Gefühlen für die Tochter

Besonders schwer wiegt der Vorwurf, Ochsenknecht nehme seine Vaterrolle primär aus Gründen der öffentlichen Wirkung wahr. Sie glaube nicht, dass sein Engagement zu hundert Prozent von Herzen komme, sondern dass er dies eher für die Öffentlichkeit inszeniere und die Rolle des Vaters lediglich spiele. Dabei sehne sich das gemeinsame Mädchen nach mehr Beständigkeit und frage ständig nach dem Papa. Wenn er sich überhaupt blicken lasse, bleibe er stets nur wenige Tage, bevor er wieder abreise.

Diese Kluft zwischen familiärer Fürsorge und medialer Selbstdarstellung droht die beiden Streithähne auch in Zukunft immer wieder einzuholen. Trotz der erfolgreichen Vermittlung durch die Mediatorin bleibt die Atmosphäre vor der TV-Premiere am 22. September hochgradig explosiv.