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Zeitumstellungs-Trivia: 7 Fakten, über die du staunen wirst

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Wer hat sich das eigentlich ausgedacht, sparen wir wirklich Energie und wie finden Kühe das Ganze?
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Diese Woche drehen wir die Uhren wieder um eine Stunde zurück. In der Nacht von Samstag, 24. auf Sonntag, 25 Oktober stellen wir auf Winterzeit um. Die nächste Zeitumstellung steht dann am 28. März an. Begleitet wird sie halbjährlich von einem Mini-Jetlag und von Diskussionen über die Abschaffung, zu der es dann doch nie kommt.

Ein Hin und Her

Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass die Sommerzeit abgeschafft wird. Nach dem Ersten Weltkrieg entschieden viele Länder, dass sie auch ohne Zeitumstellung auskommen, um sie dann erste wieder einzuführen.

Zeitumstellungs-Trivia

Wer ist auf die Idee gekommen, dass die Menschheit eine Sommerzeit braucht? Welche kuriosen Folgen kann die Zeitumstellung bei Zwillingsgeburten haben? Wir haben sieben spannende Fakten zur Zeitumstellung.

  1. Die Masterminds: Die erste ernstgemeinte Idee hatte der neuseeländische Insektenforscher George Vernon Hudson im Jahr 1895. Er wünschte sich eine Zeitverschiebung um zwei Stunden, weil er in seinem Postamt länger Licht haben wollte, um Insekten zu sammeln. 1907 verfolgte dann auch ein britischer Bauunternehmer den Plan der Einführung der Sommerzeit. Sein Name war William Willett, und wir alle kennen seinen Ururenkel: Coldplay-Sänger Chris Martin.
  2. Die Einführung: Bis die Sommerzeit tatsächlich eingeführt wurde, vergingen noch ein paar Jahre und Willett erlebte das Wahrwerden seiner Vision nicht mehr. Er starb im März 1915. Rund ein Jahr später, nämlich am 30. April 1916, führten das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn während des Ersten Weltkriegs die Sommerzeit ein, um künstliches Licht für die Rüstungsindustrie zu sparen. Viele Länder auf der ganzen Welt taten es ihnen gleich.
  3. Die Friedenszeit: Mit dem Ersten Weltkrieg endete in den meisten Ländern auch die Sommerzeit wieder. Sie kehrten zur Normalzeit zurück und blieben dabei - bis zum nächsten Weltkrieg. Das NS-Regime führte sie 1940 wieder ein. Nach Kriegsende wurde sie abermals abgeschafft. Ihre Comeback erlebte sie in Österreich - und vielen anderen Ländern - im Jahr 1980, als Folge der Ölkrise.
  4. Der Energie-Mythos: Die Idee, durch die Sommerzeit Energie zu sparen, entpuppte sich übrigens als Irrglaube. Zwar verbraucht man weniger Strom für künstliches Licht am Abend, dafür wird in der Früh mehr geheizt. Im besten Fall verbrauchen wir also gleich viel Energie, tendenziell sogar mehr.
  5. Der Zwillings-Faktor: Bei Zwillingsgeburten kann die Zeitumstellung zu kuriosen Geburtszeiten führen. Wird der erste Zwilling kurz vor 3.00 Uhr früh geboren und der zweite 15 Minuten später, ist Nummer zwei laut Geburtsurkunde älter als der erstgeborene Zwilling.
  6. Verpasster Anschlag: Die Zeitumstellung soll 1999 einen Terroranschlag verhindert haben. Die Täter stellten die Uhr der Autobombe falsch ein und sie explodierte vorzeitig, weil sie die Umstellung auf Winterzeit verpasst hatten. Die Bombe tötete durch diesen Fehler nur die Terroristen selbst, die noch im Auto saßen.
  7. Verwirrte Kühe: Während wir Menschen zumindest wissen, warum plötzlich alles eine Stunde früher oder später geschieht, verstehen Tiere oft die Welt nicht mehr. Das gilt besonders für Milchkühe, die feste Melkzeiten gewohnt sind. Wenn der Bauer nun eine Stunde zu früh oder zu spät an die Arbeit geht, sind die Tiere durcheinander und reagieren mit Stress.

Stress löst die Zeitumstellung übrigens nicht nur in uns aus: Auch Menschen, vor allem kleine Kinder und ältere Personen, tun sich damit häufig schwer.