Kompaktsportler

Alle Infos vom BMW M2 Coupé

14.10.2015

Potenter Reihensechszylinder und Heckantrieb als Fahrspaßgaranten.

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© BMW AG
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Bei BMWs Sportabteilung, der M GmbH, geht es derzeit Schlag auf Schlag. Kurz nach der Vorstellung von M4 GTS , X4 M40i , dem „Wiesn-M3 “ und dem M6 mit 600 PS wird nun schon der nächste Newcomer präsentiert. Dieses Mal handelt es sich um das Top-Modell der 2er-Coupé Baureihe. Für viele Markenfans dürfte das neue M2 Coupé wohl als einzig legitimer Nachfolger des 2002 turbo gelten, der bereits vor über 40 Jahren für Furore sorgte.

Charakteristisches Design
Bereits auf den ersten Blick ist das neue M2 Coupé als Mitglied der „M-Familie“ zu erkennen. Der Kompaktsportler macht aus seinem Leistungspotenzial keinen Hehl. Dazu tragen vor allem die tiefgezogene Frontschürze mit den großen Lufteinlässen, die kraftvoll gezeichneten Flanken mit Kiemenelementen, die 19-Zoll-Aluminiumräder im M typischen Doppelspeichen-Design und die flache und breite Heckpartie mit der obligatorischen Doppelendrohr-Abgasanlage bei. Der dynamische Anspruch setzt sich auch im Interieur fort. Die Verwendung von Alcantara für die Türverkleidungen und die Mittelkonsole sowie offenporiges Carbon lassen schon fast Rennsport-Feeling aufkommen. Darüber hinaus erfreuen die blauen Kontrastnähte und Prägungen auf diversen Innenraumdetails das Auge. Sportsitze mit ausgeprägten Seitenwangen, das handliche Sportlenkrad und der M Schalthebel runden die spezifische Ausstattung ab.

Performance
Leistungstechnisch reiht sich der Hecktriebler genau zwischen seine beiden (Allrad-)Konkurrenten Audi RS3 Sportback quattro (367 PS) und Mercedes A 45 AMG 4Matic (381 PS) ein. Konkret leistet der neu entwickelte Dreiliter-Reihen-Sechszylinder im M2 satte 370 PS. Das maximale Drehmoment von 465 Nm lässt sich per Overboost kurzfristig auf 500 Nm erhöhen. Damit beschleunigt der Kompaktsportler mit dem optionalen 7-Gang M Doppelkupplungsgetriebe (M DKG) und Launch Control aus dem Stand in gerade mal 4,3 Sekunden auf 100 km/h. Seine Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt. Der Normverbrauch beträgt mit manuellem Sechsganggetriebe 8,5 Liter auf 100 km, mit dem DKG sind es 7,9 Liter pro 100 Kilometer. Damit das Plus an Leistung auch im Alltag oder auf der Rennstrecke zu spüren ist, wurde das Fahrwerk komplett überarbeitet. Mit der Aluminiumvorder- und -hinterachse aus den M3/M4 Modellen, der Mischbereifung, der speziellen Lenkung mit zwei Kennlinien und der leistungsfähigen Bremsanlage will das M2 Coupé die Messlatte in Sachen Fahrdynamik im Segment der kompakten Hochleistungssportler noch einmal höher legen. Ein großer Anteil daran gebührt auch dem elektronisch geregelten Aktiven M Differenzial. Noch spaßiger geht es im M Dynamic Mode (MDM) der Dynamischen Stabilitätskontrolle zur Sache. Dieser lässt (auf der Rennstrecke) Radschlupf zu und ermöglicht damit sogar kontrollierte Drifts.

Ausstattung
BMW stattet das M2 Coupé zwar bereits serienmäßig ganz ordentlich aus (Klimaautomatik, Soundsystem, iDrive, Farbmonitor, etc.), doch für viele nette Goodies muss tief in die Tasche gegriffen werden. Das fängt beim superschnellen Doppelkupplungsgetriebe an und hört beim umfangreichen Angebot an Fahrerassistenzsystemen noch lange nicht auf.  Auf Wunsch kann sich der Käufer seinen M2 auch bestens vernetzen. Die optionalen und aus anderen BMW-Modellen bekannten ConnectedDrive Services ermöglichen beim Kompaktsportler auch die Nutzung spezieller Apps. So lässt sich beispielsweise mit der GoPro App über den iDrive Controller und die Anzeige im Control Display eine Action-Kamera auf dem Armaturenbrett steuern, um Runden auf der Rennstrecke zu dokumentieren. Der persönliche Fahrstil auf der Rennstrecke kann auch gleich mit der M Laptimer App analysiert werden. Geschwindigkeiten oder Bremspunkte lassen sich zudem per E-Mail oder Facebook teilen – wer´s braucht.

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Verfügbarkeit und Preise
In Österreich erfolgt der Marktstart des neuen M2 Coupés am 16. April 2016. Interessenten sollten schon einmal zum Sparen beginnen. Denn die Preisliste startet erst bei 65.450 Euro. Mit ein paar netten Extras kommen schnell noch weitere 10.000 Euro hinzu. Angesichts des immensen Fahrspaßes geht der Preis aber dennoch in Ordnung. Dank dem geringeren Gewicht, dürfte der M2 auf Rennstrecken ähnlich flott unterwegs sein wie der deutlich teurere, stärkere aber auch schwerere M4. Im Sommer 2016 dürfte dann auch noch das M2 Cabrio an den Start gehen.

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