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Das ist der völlig neue Nissan Juke

04.09.2019

Zweite Generation kommt weniger polarisierend, aber dennoch eigenständig daher.

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Vor wenigen Wochen hat Nissan die Weltpremiere des neuen Juke für den 3. September 2019 angekündigt.  Wie erwartet, haben die Japaner ihren Worten auch Taten folgen lassen und die zweite Generation ihres Crossovers am Dienstagabend enthüllt. Dabei zeigte sich, dass der neue Juke durchaus das Zeug haben dürfte, um in die Fußstapfen seines seit 2010 erhältlichen Vorgängers, der über eine Million Mal verkauft wurde, zu treten.

 

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Abmessungen und Design

Die Plattform teilt sich der neue Juke mit dem ebenfalls brandneuen Konzernbruder Renault Captur II. Wie dieser, legt auch der Nissan ordentlich zu. Der neue Juke ist 4,21 m lang (+7,5 cm), 1,80 m breit (+3,5 cm) und 1,58 m (+1,5 cm) hoch. Der Radstand wächst sogar um stolze 10,5 cm auf 2,63 Meter. Das sorgt zum einen für deutlich mehr Platz im Innen- und Kofferraum (422 statt 354 Liter), zum anderen für ausgewogene Proportionen. An der Front gibt es wieder in zwei Ebenen aufgeteilte Leuchten. Oben sind die Tagfahrlichter als schmale LED-Streifen ausgeführt, die unteren Leuchten setzen auf einen auffälligen Propeller- bzw. Y-Look. Hinzu kommt ein deutlich gewachsener V-förmiger Kühlergrill. Seitlich stechen die markant ausgestellten Radkästen, die Lichtkanten, die in den C-Säulen versteckten hinteren Türgriffe sowie die stark nach hinten abfallende Dachlinie, die mit einem Spoiler zusätzlich verlängert wird, ins Auge. Am Heck gibt es nun zackige LED-Leuchten sowie eine deutlich breitere Kofferraumklappe. Für das Exterieur stehen elf Lackierungen zur Wahl, darunter das exklusiv dem Juke vorbehaltene Fuji Sunset. Insgesamt polarisiert der Juke II nicht mehr ganz so stark wie sein Vorgänger. Dennoch sticht er nach wie vor wohltuend aus der Masse der kleinen SUVs hervor.

Cockpit

Im Innenraum macht der neue Juke einen fast noch größeren Schritt. Das Cockpit des Vorgängers wirkte stark angegraut und war auch technisch nicht mehr auf Höhe der Zeit. Doch damit ist nun Schluss. Zwischen den Rundinstrumenten gibt es ein bis zu 7 Zoll großes Info-Display. In der Top-Ausführung werden das vollvernetzte Multimediasystem und das Navi über einen 8 Zoll großen Touchscreen in der Mittelkonsole gesteuert. Eine Spracheingabe ist ebenfalls möglich. Klimaanlage und Lautstärke werden über separate Schalter bzw. Drehknöpfe bedient. Eine induktive Smartphone-Ladeschale wird es ebenfalls geben. Noch wichtiger: Der neue Juke verfügt endlich über ein auch in der Höhe verstellbares Lenkrad. Bisher war das nur in Längsrichtung möglich. Damit dürften künftig Fahrer aller Größen eine passende Sitzposition finden. Aufgrund der elektronischen Parkbremse entfällt der Handbremshebel. Bei der Materialqualität hat der City-Crossover laut Nissan ebenfalls zugelegt.

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Vernetzung und Hightech-Features

Da die Konnektivität für junge Käufer, von denen Nissan mit dem neuen Juke erreichen möchte, immer wichtiger wird, wurde diesbezüglich enorm aufgerüstet. Mit dem neuen Infotainment-System NissanConnect hält auch eine Smartphone-Integration per Apple CarPlay und Android Auto Einzug. Apps und Dienste lassen sich so direkt auf dem acht Zoll großen Touchscreen nutzen. Der Fahrer kann auch auf den Verkehrs- und Navigationsdienst TomTom Maps & Live Traffic zugreifen sowie einen fahrzeugeigenen WLAN-Hotspot aktivieren. Ein weiteres Highlight stellt Nissans Service-App dar: Die Fahrzeugtüren lassen sich damit aus der Ferne ver- und entriegeln. Auch den aktuellen Reifendruck und Ölstand können Fahrer über ihr Smartphone prüfen. Darüber hinaus ist auch der Google Assistent verfügbar: Per Sprachbefehl lässt sich beispielsweise der Status der Fahrzeugbeleuchtung kontrollieren oder ein Ziel direkt an das Navigationssystem des Fahrzeugs schicken. Und wer auf eine ordentliche Soundausstattung steht kann zu einem BOSE-System greifen, das acht Lautsprecher bietet - darunter zwei UltraNearfield-Einheiten, die in die beiden Kopfstützen der Vordersitze integriert sind.

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Antrieb des neuen Nissan Juke

Bei den Motoren setzt Nissan den Rotstift an. Während Renault für den Captur mehrere Benziner, Diesel und sogar eine (Plug-in-)Hybrid-Variante anbietet, beschränkt sich der Juke auf eine Motorisierung. Konkret kommt der aus dem Micra N-Sport bekannte 1,0 Liter Dreizylinder-Turbobenziner mit 117 PS und 200 Nm Drehmoment zum Einsatz. Dieser leitet seine Kraft über ein 6-Gang-Schaltgetriebe oder ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an die Vorderräder weiter. Allradantrieb gibt es nicht. Den Sprint von 0 auf 100 km/h soll der neue Juke in 10,2 Sekunden absolvieren; die Höchstgeschwindigkeit beträgt 180 km/h. Verbrauchswerte hat Nissan noch nicht verraten. Dank Ottopartikelfilter erfüllt der kleine Dreizylinder die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Einige Fans werden der potenten Nismo-RS-Version (inklusive Allrad) nachtrauern.

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Assistenzsysteme

Bei den Assistenzsystemen spielt der neue Juke ebenfalls ganz vorne mit. Zu bekannten Systemen wie Notbremsassistent, Toter-Winkelwarner, Verkehrsschilderkennung oder Spurhalteassistent gesellt sich Nissans ProPilot hinzu. Dieser bringt den Crossover im Stop&Go-Verkehr bei Bedarf nicht nur zum Stehen, sondern fährt auch völlig automatisch wieder los.

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Fazit zum neuen Nissan Juke

Wie viel der neue Juke kosten wird, hat Nissan noch nicht verraten. Eines steht nach der Weltpremiere aber bereits fest. Die zahlreichen Konkurrenten (VW T-Cross, Peugeot 2008, Seat Arona, Skoda Kamiq , Ford Puma, Hyundai Kona, Kia Stonic, Opel Crossland X, Citroen C3 Aircross, etc.) müssen sich ab Ende2019/Anfang 2020 auf einen starken Gegner einstellen. Denn dann rollt der neue Nippon-Crossover zu den heimischen Händlern.

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