Studie gibt Ausblick

So kommt der neue VW Bulli (T6)

23.09.2014

Neue Generation des meistverkauften Großraumbusses ist im Anmarsch.

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© Volkswagen NFZ
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Seit Jahrzehnten beißen sich die Konkurrenten am VW Bus (aktuelles Modell ist der T5) die Zähne aus – der Bulli ist nach wie vor der eindeutige König seiner Klasse. Auch wenn sich VW sein Aushängeschild sehr gut bezahlen lässt. Zuletzt startete Mercedes mit der brandneuen V-Klasse jedoch einen Frontalangriff, der natürlich auch von VW mit Argusaugen beobachtet wurde. Kein Wunder, schließlich ist der Mercedes-Bus auf dem neuesten Stand der Technik, verfügt über ein ansehnliches Design und liegt in Sachen Image nicht mehr weit hinter dem mittlerweile etwas in die Jahre gekommenen T5. Doch der Nachfolger, der T6 , scharrt bereits in den Startlöchern. Im nächsten Jahr soll die neue Bulli-Generation in den Handel kommen. Wie diese in etwa aussehen wird, wissen wir aber bereits jetzt. Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert nämlich anlässlich der diesjährigen IAA für Nutzfahrzeuge ein Konzeptfahrzeug, das bereits einen konkreten Ausblick auf das kommende Design gibt.

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VW tarnt den T6 noch als offroad-taugliche Pritschenwagen-Version.

Konzept und Antriebsstrang
Die Studie hört auf den Namen „Tristar“, der bei so manchen älteren Bulli-Fans wohl Erinnerungen wach werden lässt. Vor 30. Jahren hörte die erste Synchro-Studie nämlich ebenfalls auf diesen Namen. Beim aktuellen Konzeptfahrzeug handelt es sich um einen bulligen Pritschenwagen (Länge 4.788; Breite 2.320 mm; Höhe 2.066 mm) mit Extended Cab (Doppelkabine), Stylingbar und kurzem Radstand. Passend zum Namen darf natürlich auch der permanente Allradantrieb nicht fehlen. Zusätzlich gibt es eine mechanischer Hinterachs-Differenzialsperre und 30 Millimeter Höherlegung. Ladung kann auf zwei getrennte Ebenen verteilt werden: Unter der Pritsche, auf der das grobstollige Ersatzrad untergebracht ist, befindet sich eine staub- und wasserdichte Schublade. Als Antrieb kommt ein 2,0l-TDI mit 204 PS und einem Drehmoment von 450 Nm zum Einsatz. So gerüstet, sprintet der Tristar in exakt 10 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 185 km/h.

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Auch das Grundlayout des Cockpits wird sich nicht mehr großartig verändern.

Design
Wichtiger als die Technik ist für Bulli-Fans jedoch das Design. Und hier sehen wir am Tristar bereits die Front des T6. Die Designer setzen dabei auf eine akzentuierte, neue und doch bekannte Formensprache: die scharfen, umlaufende Linien, LED-Scheinwerfer und eine veränderte Architektur der gesamten Front lassen die Studie kraftvoll und breit auftreten. Dagegen wirkt der T5 schon fast ein bisschen hemdsärmelig. Im Innenraum hat natürlich die schöne neue Welt Einzug gehalten. Die modern gezeichnete Schalttafel erinnert in Form und Funktionalität an frühere Modelle des VW Bullis. Der Innenraum verfügt neben dreh- und verschiebbarem Fahrer- und Beifahrersitz über ein 20-Zoll-Tablettisch und zeitgemäße Videokonferenz- und Soundsysteme. Ein witziger Studien-Gag ist die integrierte Espressomaschine, die es wohl kaum in die Serie schaffen wird.

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Fazit

Obwohl es sich beim Tristar um eine Studie handelt, gibt sie dennoch bereits einen konkreten Ausblick auf den T6. Wenn man sich die Offroad-Schminke und den Pritschenaufbau wegdenkt, sieht man eigentlich schon fast die nächste Bulli-Generation vor sich. Auch von dieser wird es wieder unzählige Varianten, Aufbauten sowie Spezialanfertigungen geben, die mit zahlreichen Motoren, Getrieben und Antriebsformen kombiniert werden können. Und genau in dieser enormen Vielfalt und Flexibilität liegt auch das Erfolgsgeheimnis des Bulli.

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