Test: Citroen C3
Neue französische Stil-Ikone: Citroen C3
Auf Wunsch mit Schmackes
Klein, aber oho! Als 120-PS-Benziner ist der C3 eine echte Rennsemmel. Das aus einer Kooperation mit BMW stammende Aggregat wird auch im Peugeot 207 und im Mini Cooper eingesetzt. Lediglich im unteren Tourenbereich lässt der Motor zu wünschen übrig. Doch einmal im oberen Drehzahlbereich, macht das Fahren richtig Spaß! Der Spritverbrauch von ca. 5,9 Liter auf 100 Kilometer ist in dieser Klasse durchaus konkurrenzfähig, wenn auch nicht Weltklasse.
Fahrverhalten
Das Fahrwerk ist ein Fall für Komfortfreunde: Unebenheiten im Straßenbelag werden vom C3 locker gemeistert, scharfe Kurven und schnelle Ausweichbewegungen sind hingegen nicht die Stärken des Franzosen. Doch im Notfall hilft das serienmäßige ESP dem Fahrer. Die Sicherheit wird in Frankreich eben großgeschrieben.
Raumangebot/Komfort
Das Platzangebot im Innern ist reichlich: Im Fond sitzt es sich gut. Die Knie- und Kopffreiheit sind auch für Erwachsene besser als bei den Klassenkameraden. Das Prunkstück ist der große Kofferraum.
Zum Fahrwerk passen die Sitze, die zwar weich federn, aber seitlich wenig Halt bieten. Das Cockpit weist ein sehr schickes, zweifarbiges Armaturenbrett auf, allerdings nur in der Topversion. Zum Stolz von Citroën gehört außerdem die optionale Zenith-Frontscheibe für etwa 400 Euro Aufpreis. Sie ermöglicht eine großartige Sicht auf hohe Berge, interessante Architektur oder auf weit oben angebrachte Ampeln.
Weiblichen Citroën-Fahrern wird der fehlende Schminkspiegel auffallen. Doch wer im C3 unterwegs ist, wird auch ohne Make-up schnell zum Blickfang. (her)
Motorisierung: Als Benziner 60 bis 120 PS, Diesel: 92 oder 112 PS.
Höchstgeschwindigkeit: Der 120-PS-Benziner erreicht 190 km/h
reis: In der 120-PS-Version kostet der Franzose ca. 17.000 Euro.