EU-Automarkt schließt Minusjahr mit Rekordmonat ab

16.01.2014

Der Automarkt in der Europäischen Union hat nach einem schwierigen Jahr einen fulminanten Abschluss gefunden. Im letzten Monat des abgelaufenen Jahres seien die Neuzulassungen im Vergleich zum Dezember 2012 um 13,3 Prozent nach oben gesprungen - der größte monatliche Anstieg seit Dezember 2009. In Österreich betrug das Dezemberplus 13,1 Prozent.

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Die EU-weit verkauften 906.294 Fahrzeuge waren allerdings der drittniedrigste Wert in einem Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2003. Das Gesamtjahr endete enttäuschend: Die Neuzulassungen sanken um 1,7 Prozent auf knapp 11,85 Millionen Fahrzeuge.

Der Zuwachs im Dezember ging in erster Linie auf das Konto von Großbritannien (+23,8 Prozent) und Spanien (+18,2 Prozent), während die Nachfrage in Frankreich (+9,4 Prozent) und Deutschland (+5,4 Prozent). Im Gesamtjahr fällt die Bilanz ähnlich aus. Großbritannien (+10,8 Prozent) und Spanien (+3,3 Prozent) konnten zulegen, wohingegen die Märkte in Deutschland (-4,2 Prozent), Frankreich (-5,7 Prozent) und Italien (-7,1 Prozent) rückläufig waren.

Unter den großen deutschen Autobauern konnte Volkswagen rote Zahlen im Gesamtjahr (-0,6 Prozent) trotz eines Anstiegs der Neuzulassungen um 22,4 Prozent im Dezember nicht ganz vermeiden. Daimler hingegen verteidigte ein Jahresplus von 4,0 Prozent trotz eines Rückgangs im Dezember (-1,7 Prozent). BMW lag sowohl auf Monats- (-6,2 Prozent) als auch auf Jahressicht (-0,8 Prozent) unter den jeweiligen Vorjahreswerten.

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