EU-Automarkt schließt Minusjahr mit Rekordmonat ab
Die EU-weit verkauften 906.294 Fahrzeuge waren allerdings der drittniedrigste Wert in einem Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2003. Das Gesamtjahr endete enttäuschend: Die Neuzulassungen sanken um 1,7 Prozent auf knapp 11,85 Millionen Fahrzeuge.
Der Zuwachs im Dezember ging in erster Linie auf das Konto von Großbritannien (+23,8 Prozent) und Spanien (+18,2 Prozent), während die Nachfrage in Frankreich (+9,4 Prozent) und Deutschland (+5,4 Prozent). Im Gesamtjahr fällt die Bilanz ähnlich aus. Großbritannien (+10,8 Prozent) und Spanien (+3,3 Prozent) konnten zulegen, wohingegen die Märkte in Deutschland (-4,2 Prozent), Frankreich (-5,7 Prozent) und Italien (-7,1 Prozent) rückläufig waren.
Unter den großen deutschen Autobauern konnte Volkswagen rote Zahlen im Gesamtjahr (-0,6 Prozent) trotz eines Anstiegs der Neuzulassungen um 22,4 Prozent im Dezember nicht ganz vermeiden. Daimler hingegen verteidigte ein Jahresplus von 4,0 Prozent trotz eines Rückgangs im Dezember (-1,7 Prozent). BMW lag sowohl auf Monats- (-6,2 Prozent) als auch auf Jahressicht (-0,8 Prozent) unter den jeweiligen Vorjahreswerten.