Europas Leitbörsen zu Mittag überwiegend im Plus
Spekulationen auf gute Daten aus den USA sorgten für Auftrieb bei den meisten Indizes, hieß es von Marktbeobachtern zur Begründung. "Die Flüsterschätzungen für den Beschäftigungsaufbau in den USA im Juni liegt bereits deutlich über den Durchschnittsprognosen der Volkswirte - es spricht vieles dafür, dass der offizielle US-Arbeitsmarktbericht positiv überrascht und das wird am Markt ein bisschen gespielt", sagte ein Aktienexperte.
Zuvor steht aber schon die ebenfalls mit Spannung erwartete Zinsentscheidung der EZB samt nachfolgender Pressekonferenz auf der Agenda. Die Europäische Zentralbank dürfte es nach ihrer beispiellosen Billiggeld-Offensive im Juni zunächst ruhig angehen lassen, sagte der Chefökonom der ING-Diba.
Europaweit favorisiert wurden Chemiewerte, deren Branchenindex um gut ein halbes Prozent zulegte und weiter auf ein neues Rekordhoch zuläuft. Angeführt wurde der Sektor von den Papieren der deutschen K+S mit einem Anstieg um 2,62 Prozent nach positiv aufgenommenen Aussagen von Konzernchef Norbert Steiner