Knalleffekt

Gastro-Pleite erschüttert Kitzbühel

18.03.2026

Die Gamsstadt Kitzbühel wird von der Insolvenz eines bekannten Gastronomiebetriebs erschüttert. 

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© Getty / Das Restaurant liegt am malerischen Schwarzsee
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Über das Vermögen der Das Steghaus Betriebs GmbH wurde am Landesgericht Innsbruck ein Konkursverfahren beantragt, wie der Alpenländische Kreditorenverband am Dienstag bekanntgab. Betroffen ist die Betreiberin des beliebten Lokals Steghaus am Schwarzsee, das über Jahre hinweg zu den etablierten Treffpunkten am Schwarzsee zählte.

Das Restaurant galt als feste Größe in der regionalen Gastronomieszene und beschäftigte zuletzt 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonders brisant: Die Gehälter und Löhne der Beschäftigten sind laut Angaben bereits seit Februar 2026 ausständig.

Lokal wird geschlossen

Als Hauptgrund für die Insolvenz nennt das Unternehmen eine unerwartete Entscheidung des Verpächters. Demnach wurde der bestehende Pachtvertrag überraschend mit Wirkung zum 30. April 2026 aufgelöst. Für den Betrieb bedeutete dieser Schritt das plötzliche Wegbrechen der wirtschaftlichen Grundlage. Aus Sicht der Betreiberin wäre eine Fortführung des Lokals unter normalen Umständen durchaus möglich gewesen.

Die finanzielle Lage des Unternehmens stellt sich vergleichsweise überschaubar dar. Den Aktiva – bestehend aus Vorräten im Wert von rund 30.000 Euro, Bankguthaben von etwa 41.000 Euro sowie offenen Forderungen – stehen Verbindlichkeiten von insgesamt rund 200.000 Euro gegenüber. Insgesamt sind etwa 45 Gläubigerinnen und Gläubiger betroffen, darunter Lieferanten, Mitarbeiter sowie öffentliche Institutionen wie Finanzamt und Sozialversicherung.

Eine Sanierung des Betriebs ist jedoch nicht geplant. Stattdessen soll das Unternehmen im Zuge des Konkursverfahrens geschlossen werden – ein Schritt, dem die Betreiberin bereits zugestimmt hat.