Goldman Sachs zahlt 3 Mrd. Dollar Strafe
Das geht aus Mitteilungen von Goldman Sachs und der zuständige US-Aufsichtsbehörde FHFA vom Freitagabend (Ortszeit) hervor. Effektiv wird die Bank durch die Einigung laut FHFA aber zunächst nur mit 1,2 Milliarden Dollar belastet. Die Summe ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Rückkaufbetrag und dem aktuellen Marktwert der Papiere. Goldman Sachs erklärte in seiner Mitteilung, die Kosten würden im Wesentlichen durch Rückstellungen gedeckt. Die Verluste von Fannie Mae und Feddie Mac sollen durch den Vergleich wieder ausgeglichen werden.
Die FHFA hatte 2011 insgesamt 18 Finanzkonzerne verklagt, die den staatlichen Immobilienfinanzierern Hypothekenpapiere verkauft hatten. Der Vorwurf: Die Banken hätten verschleiert, wie kritisch es um die Häuserkredite bestellt war, mit denen die Wertpapiere abgesichert wurden. Als die Immobilienpreise in den USA ab 2007 auf breiter Front sanken, konnten viele Eigenheimer ihre Raten nicht mehr zurückzahlen und die Papiere verloren massiv an Wert.