Goldman Sachs muss bis zu 1,25 Mrd. Dollar zahlen

Ein Streit mit den US-Behörden über den Verkauf von Hypothekenpapieren vor der Finanzkrise könnte Goldman Sachs einem Insider zufolge zwischen 800 Millionen und 1,25 Milliarden Dollar (930 Mio. Euro) kosten. Die Bank sei in Verhandlungen über einen entsprechenden Vergleich mit der Aufsichtsbehörde Federal Housing Finance Agency (FHFA), sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Demnach geht es um hypothekenbesicherte Wertpapiere, die Goldman Sachs an die Immobilienfinanzierer Fannie Mae and Freddie Mac verkaufte. Es werde noch verhandelt, und die Summe stehe noch nicht fest, hieß es. Die Bank und die Behörde lehnten eine Stellungnahme ab. Über die Vergleichsverhandlungen hatte zuerst das "Wall Street Journal" berichtet.

Die FHFA und Morgan Stanley hatten sich im Februar auf einen Vergleich geeinigt. Klagen der Behörde stehen noch gegen Goldman Sachs sowie HSBC, Nomura und die Royal Bank of Scotland aus.

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