OMV-Produktion im 2. Quartal um 2,6% unter Vorjahr
Der börsenotierte Mineralölkonzern erklärt den Produktionsrückgang u.a. mit dem Hochwasser in Österreich, technischen Problemen in Kasachstan sowie Sicherheitsproblemen und Streiks in Libyen. Dies sei teilweise durch höhere Mengen in Rumänien und Neuseeland ausgeglichen worden. Von der Gesamtproduktion entfielen im 2. Quartal 184.000 boe/d auf die rumänische Petrom-Gruppe - im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren dort 182.000 boe/d produziert worden.
Die Verkaufsmengen lagen leicht über dem Niveau des 1. Quartals 2013. Höhere Verkaufsmengen in Tunesien und höhere Gas-Verkaufsmengen in Österreich wurden hauptsächlich durch geringere Verkaufsmengen in Kasachstan und Libyen sowie durch geringere Mengen in Neuseeland beinahe kompensiert.
Der stärkere US-Dollar gegenüber dem Euro habe einen positiven Effekt auf das Ergebnis des 2. Quartals gehabt, jedoch den niedrigeren Ölpreis nicht kompensieren können, heißt es im Trading Statement.