Iran-Krieg

Politischer Sprengstoff: Jetzt explodiert auch der Benzinpreis in den USA

11.03.2026

Auch Autofahrer in den USA bekommen die Auswirkungen des von ihrer Regierung geführten Krieges im Iran deutlich zu spüren.  

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© Getty
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Seit Kriegsbeginn kletterten die Preise für bleifreies Benzin bis Dienstag um 55 Cent auf rund 3,54 US-Dollar pro Gallone (3,785 Liter), wie der amerikanische Automobilverband AAA auf Anfrage mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von fast 19 Prozent. Es ist das erste Mal seit Juli 2024, dass der Durchschnittspreis die Marke von 3,50 Dollar knackte.

 Das Thema Benzinpreise birgt gerade in den USA politischen Sprengstoff, auch mit Blick auf die anstehenden Zwischenwahlen im November. US-Präsident Donald Trump versprach im Wahlkampf, die Förderung fossiler Energieträger wie Öl und Kohle auszubauen - und so die Energiepreise für seine Landsleute deutlich zu verringern.

Seit Beginn des Krieges sucht die US-Regierung nach Wegen, das Angebot auf den Weltmärkten zu erhöhen, etwa durch gelockerte Sanktionen für russisches Öl. Regierungssprecherin Karoline Leavitt versuchte am Dienstag, die Bürgerinnen und Bürger in den Vereinigten Staaten zu beruhigen: "Die US-Bevölkerung kann versichert sein, dass der jüngste Anstieg der Öl- und Benzinpreise nur vorübergehend ist."