871 Mio. angemeldet
Signa-Pleite: Forderungen von 151 Mio. Euro anerkannt
Davon seien aber lediglich 151 Mio. Euro anerkannt worden. Im Signa-Firmengeflecht sei das Unternehmen "eine wesentliche Zwischenholding im Bereich der Signa Prime Selection AG", schreibt der Gläubigerschutzverband am Donnerstag.
In dem Unternehmen sei ein "wesentlicher Teil des Deutschland-Portfolios" gebündelt. Die Creditreform nennt unter anderem das KaDeWe in Berlin und den Elbtower in Hamburg als Beispiel. Aber auch "bedeutende österreichische und italienische Assets" gehörten zum Portfolio - darunter die Postsparkasse und das gestoppte Bauprojekt Lamarr-Kaufhaus in Wien, sowie das Hotel Bauer in Venedig.
"Das Ziel des Insolvenzverfahrens ist es, werthaltige Beteiligungen bestmöglich zu veräußern", wird der Creditreform-Insolvenzexperte Stephan Mazal zitiert. Bei der Konkurseröffnung seien bereits Bankguthaben von rund 20 Mio. Euro vorhanden gewesen, weshalb die Gläubiger mit einer Konkursquote rechnen könnten. Die Höhe der Quote hänge vom Verwertungsergebnis ab.