US-Börsen zur Eröffnung mit Aufschlägen gesehen
Kurz vor Börsenstart kommen mit dem Case-Shiller-Index Daten vom Immobilienmarkt. Eine halbe Stunde nach der Eröffnung steht das Verbrauchervertrauen auf der Agenda. In der Ukraine hat sich die Lage zumindest nicht weiter verschärft. Die Nato konnte einen angeblichen russischen Truppenabzug aus dem Grenzgebiet zur Ukraine allerdings zunächst nicht bestätigen. "Wenn wir es in den kommenden Wochen lediglich mit weiteren Sanktionen zu tun haben, dürfte dies Investoren beruhigen", sagte ein Marktexperte.
Kurstreibende Nachrichten kommen abermals aus dem Pharmasektor. Merck & Co verdiente im ersten Quartal trotz eines Umsatzrückgangs mehr. Der US-Konzern profitierte von Kosteneinsparungen. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen.
Die Papiere von Bristol-Myers Squibb gaben hingegen trotz besser als erwartet ausgefallener Quartalszahlen im vorbörslichen Handel deutlich nach. Sie hatten allerdings in den vergangenen zwölf Monaten rund ein Viertel an Wert gewonnen.
Besser als gedacht fiel auch das jüngste Zahlenwerk von Sprint aus. Der US-Mobilfunker hob zudem seine Jahresprognose an, was den Aktien vorbörslich Auftrieb gab.